Herzversagen (medizinisch: kardiale Dekompensation) bedeutet unzureichende Leistung des Herzens für die Aufrechterhaltung des Kreislaufs. Das Herzversagen mündet im Herzschock (kardialer Schock) und schließlich im Herztod.
Schlagwort: Herzinsuffizienz
Hypertonie
Hypertonie bedeutet zu hoher Blutdruck (Bluthochdruck). Nach WHO gelten Werte über 140/90 mm Hg als erhöht. Der obere Grenzwert ist altersabhängig. Werte bis 160/90 mm Hg können bei über 80-Jährigen als noch normal angesehen werden.
Frank-Starling-Mechanismus
Der Frank-Starling-Mechanismus ist ein physiologischer Mechanismus, der je nach Füllungszustand des linken Ventrikels am Ende der diastolischen Füllungsphase (Vorlast) das Schlagvolumen bzw. das Herzzeitvolumen bestimmt.
Herzzeitvolumen
Das Herzzeitvolumen (HZV, auch als Herzminutenvolumen bezeichnet, engl: cardiac output) ist das Produkt aus Herzfrequenz und Schlagvolumen oder die Blutmenge, die das Herz in 1 Minute pumpt. Es wird ausgedrückt in Liter/Minute und beträgt bei Gesunden zwischen 6 l/min und unter extremen Belastungen bis zu 25 l/min.
Herzinsuffizienz in Bildern
Die Seite „Herzinsuffizienz in Bildern“ veranschaulicht die diagnostische Aussagefähigkeit klinischer und technischer Untersuchungen.
Ergometrie
Die Ergometrie ist eine Untersuchung der Leistungsfähigkeit des Herzens und des Kreislaufs. Sie zeigt die Grenzen auf, ab denen eine koronare Herzkrankheit oder eine Herzinsuffizienz manifest werden. Und sie lässt eine Belastungshypertonie entdecken.
Anasarka
Als Anasarka wird eine starke Flüssigkeitsansammlung im Körper bezeichnet, bei der Ödeme nicht nur an den Beinen, sondern auch am Körperstamm auftreten. Die häufigsten Ursachen sind eine Überlastung des rechten Herzens und eine Ausscheidungsstörung der Nieren.
Kardiomyopathie
Als Kardiomyopathie wird eine Erkrankung der Herzmuskulatur mit Abnahme der Leistungsfähigkeit bezeichnet. Nicht einbezogen sind physiologische Veränderungen der Herzstruktur durch Anpassung an ungewöhnliche Erfordernisse, wie sie sich bei Extremsportlern entwickeln.
BNP
BNP bedeutet ursprünglich „brain natriuretic peptide“. Da es ursprünglich im Schweinegehirn gefunden wurde, trägt es die fehlleitende Bezeichnung, denn es stammt aus dem Herzen. Heute wird es auch als „B-Typ-natriuretisches Peptid“ bezeichnet.
NYHA-Stadien
Die NYHA-Stadien der New-York-Heart-Assocation (NYHA) geben die jeweilige Ausprägung von Symptomatik und körperlicher Leistungsfähigkeit bei Herzkrankheiten an. Zur Einteilung wird die NYHA-Klassifikation der New-York-Heart-Assocation (NYHA) verwendet.