ARNI bedeutet AngiotensinRezeptor-Neprilysin-Inhibition durch eine Medikamentenkombination, die sich bei der Herzinsuffizienz als eine aussichtsreiche Therapieoption herausgestellt hat.
Schlagwort: Herzinsuffizienz
Eplerenon
Eplerenon ist ein Medikament, das die Bindung von Aldosteron an seine Rezeptoren hemmt. Es gehört zu den Aldosteron-Rezeptor-Hemmern (Aldosteron-Antagonist).
Akute Myokarditis
Die akute Myokarditis ist eine sich rasch entwickelnde Herzmuskelentzündung, die unterschiedlich schwer verlaufen kann und in ausgeprägten Fällen mit plötzlichem Leistungsabfall, schnellem Herzschlag (Tachykardie) und Herzrhythmusstörungen einhergeht.
Entstehung der Herzinsuffizienz
Eine Insuffizienz der linken Herzkammer führt zu einem Vorwärtsversagen („forward-failure“): Hierbei kann der linke Ventrikel nicht die geforderte Leistung aufbringen, um einen ausreichenden arteriellen Blutfluss (im großen Kreislauf) aufrecht zu erhalten.
Neprilysin
Neprilysin (NEP) ist ein natürlich vorkommendes Enzym, das biologisch aktive natriuretische Peptide (wirken in den Nieren Kochsalz-ausscheidend) abbaut: Wenn diese Peptide nicht lang genug wirken, wird nicht genügend Natrium und mit ihm nicht genügende Flüssigkeit (Lösungswasser) ausgeschieden.
Linksherzinsuffizienz
Linksherzinsuffizienz bedeutet Leistungsschwäche der linken Herzkammer. Sie führt zu einer Blutstauung in den Lungen bis hin zum Lungenödem, allgemeiner körperlicher Schwäche und Atemnot. Die zugrunde liegende Abnahme der Pumpleistung kann akut auftreten oder sich langsam entwickeln.
Spironolacton
Spironolacton ist ein Aldosteron-Antagonist, der als Diuretikum wirkt. Als Mineralokortikoid-Antagonist blockiert es die Rezeptoren für Mineralokortikoide, damit speziell auch die Wirkung von Aldosteron. Ein weiterer Mineralokortikoid-Antagonist ist Eplerenon.
Nitrate
Nitrate (Nitropräparate, z. B. Glyceryltrinitrat, Nitroglycerin; GTN) erweitern Blutgefäße und Herzkranzgefäße und erschlaffen die glatte Muskulatur im Bereich innerer Organe. Sie entspannen verkrampfte „glatte“ Muskulatur, beispielsweise von Verschlussmechanismen im Magendarmkanal, so am Mageneingang oder am Gallengang.
Ivabradin
Ivabradin ist eine pharmakologisch wirksame Substanz zur Behandlung einer schnellen Herztätigkeit (Tachykardie) bei koronarer Herzkrankheit und Herzinsuffizienz. Es senkt die Herzfrequenz über einen Angriff auf den Taktgeber des Herzens, den Sinusknoten, ohne eigene nachteilige Wirkung auf die Herzkraft und den Blutdruck.
Herzinsuffizienz
Herzinsuffizienz bedeutet Einschränkung der Leistungsfähigkeit des Herzens. Der Begriff ist relativ zu sehen, da die Anforderungen, die man dem Herzen zumutet, zu berücksichtigen sind.