Die essenzielle Thrombozythämie ist eine Erkrankung des Knochenmarks (eine myeloproliferative Erkrankung) und bedingt eine erhöhte Thrombose- und Embolieneigung. Paradoxerweise kann eine starke Thrombozytose mit einer erhöhten Blutungsneigung einhergehen. Patienten mit akutem Koronarsyndrom haben gehäuft eine Thrombozythämie. In der Schwangerschaft besteht ein deutlich erhöhtes Risiko für eine Fehlgeburt.
Embolie: articles and tips
Mesenterialinfarkt
Mesenterialinfarkt bedeutet Nekrose eines Darmabschnitts durch Unterbrechung seiner Durchblutung. Die Unterbrechung kann prinzipiell an zwei verschiedenen Stellen, nämlich arteriell oder venös, erfolgen.
Thrombozytose
Thrombozytose bedeutet eine über die obere Normgrenze von 450.000/µl erhöhte Zahl der Blutplättchen im Blut. Ursache kann eine Medikamentennebenwirkung, eine Knochenmarkskrankheit, eine para- oder postentzündliche Reaktion oder eine Tumorkrankheit (Paraneoplasie) sein.
Thrombose
Thrombose bedeutet Blutgerinnsel (Thrombus, Blutkoagel) in einem Blutgefäß, das dort lokal gebildet ist (i. G. zur Embolie). Thromben entstehen meist in einer Vene, seltener in einer Arterie. Sie kommen auch im der Aorta und im Herzen vor.
Postthrombotisches Syndrom
Postthrombotisches Syndrom bedeutet Beschwerde- und Krankheitskomplex, der nach einer Thrombose, insbesondere nach einer tiefen Beinvenenthrombose, auftritt und zu anhaltenden venösen Zirkulationsstörungen mit Venenerweiterungen (Varizen) und Umgehungskreisläufen führt.
Thromboembolie
Thromboembolie (auch Thrombembolie) bezeichnet ein Blutgerinnsel, dessen frische Spitze abgebrochen und mit dem Blut fortgeschwommen ist und sich in einem anderen Organ (wie der Lunge) festgesetzt hat. Es ist ein zusammenfassender Begriff für thrombotische und embolische Ereignisse. Zu ihnen gehören der Schlaganfall und der Herzinfarkt. Risiko für Thrombembolien Das Risiko für thromboembolische Ereignisse steigt bei Gerinnungsstörungen, so… Thromboembolie weiterlesen
Antikoagulation
Antikoagulation bedeutet Gerinnungshemmung; oft wird sie als „Blutverdünnung“ bezeichnet. Sie ist eine therapeutische Maßnahme zur Verhinderung der Gerinnungskomplikationen Thrombose und Embolie.
Tiefe Venenthrombose
Die tiefe Venenthrombose (TVT) ist eine der wichtigsten Erkrankungen des Herzkreislaufsystems. Sie ist durch eine Gerinnselbildung (Thrombose) in tiefen Venen insbesondere der Beine und des Beckens gekennzeichnet und mit einem hohen Risiko für eine Lungenembolie behaftet.
Antikoagulanzien
Antikoagulanzien sind Medikamente, die die Blutgerinnbarkeit hemmen. Sie werden therapeutisch und prophylaktisch gegen Gerinnungskomplikationen wie Thrombosen und Embolien eingesetzt. Substanzgruppen Thrombozytenaggregationshemmer reduzieren das Risiko einer übermäßigen oder zu empfindlichen Bildung kleiner Gerinnsel aus Blutplättchen (Thrombozyten), die den ersten Schritt bei der Bildung großer Blutgerinnsel darstellen. Sie wirken am besten im arteriellen Bereich des Blutgefäßsystems und… Antikoagulanzien weiterlesen
Embolie
Eine Embolie ist ein Gefäßverschluss durch ein Blutgerinnsel, das sich von einem festsitzenden Gerinnsel (Thrombus) losgelöst hat und mit dem Blut bis zur nächsten Verengung im Stromgebiet mitgeschwommen ist. Dort verursacht es einen embolischen Verschluss.