Gestörte Glukosetoleranz bedeutet, dass der Körper auf eine Erhöhung des Blutzuckers nach Zufuhr von Kohlenhydraten (Test: durch einen Glukosetrunk) nicht genügend mit einer Gegenregulation zur Blutzuckersenkung reagiert.
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Gestörte Glukosetoleranz bedeutet, dass der Körper auf eine Erhöhung des Blutzuckers nach Zufuhr von Kohlenhydraten (Test: durch einen Glukosetrunk) nicht genügend mit einer Gegenregulation zur Blutzuckersenkung reagiert.
Starkes Übergewicht und Zuckerkrankheit stehen über das metabolische Syndrom miteinander in enger Verbindung. Zugrunde liegt eine komplexe Störung des Zucker- und Fettstoffwechsels.
Das Malum perforans ist ein tiefes Geschwür (Ulkus) der Fußsohle, das als Komplikation bei Diabetes mellitus, aber auch bei neurologischen Krankheiten, wie der Tabes dorsalis oder Syringomyelie infolge einer Fehlbelastung gefunden wird.
Verzweigtkettige Aminosäuren (branched chain amino acids, BCAA) sind durch eine Verzweigung der Kohlenstoffkette charakterisiert. Sie können vom Körper nicht selbst synthetisiert werden und gehören daher zu den essenziellen Aminosäuren.
Inkretin-Mimetika sind Medikamente zur Behandlung des Typ-2-Diabetes. Sie fördern die körpereigene Bildung von Insulin. Voraussetzung für ihre Wirksamkeit ist es, dass die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse dazu in der Lage sind.
Metformin gehört zu den oralen Antidiabetika und ist das einzige noch zugelassene Präparat aus der Gruppe der Biguanide. Es gehört zu den ersten Präparaten für die therapeutische Grundeinstellung bei der Behandlung des noch nicht insulinpflichtigen Diabetes mellitus Typ 2.
Sitagliptin ist ein Medikament zur Behandlung der Zuckerkrankheit. Es wirkt indirekt über die vermehrte Bildung von Insulin, sofern die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse dazu in der Lage sind. Das bedeutet, dass Sitagliptin besonders in der Anfangsphase des Typ-2-Diabetes eine günstige Wirkung entfalten kann.
Dapagliflozin ist ein Medikament zur Behandlung des Diabetes mellitus. Es erhöht die Zucker- und Flüssigkeitsausscheidung über die Nieren und reduziert den Insulinbedarf. Es wird häufig zusammen mit Metformin eingesetzt.
Diabetisches Koma (Coma diabeticum; engl: hyperosmolar hyperglycemic state (HHS) ) bedeutet Bewusstlosigkeit infolge erheblich erhöhter Blutzuckerwerte (Hyperglykämie) bei Entgleisung des Glukosestoffwechsels.
Die diabetische Nephropathie ist eine Nierenfunktionsstörung bei Diabetes mellitus auf dem Boden von Veränderungen der Blutgefäße der Nieren. Sie kann unbemerkt zu einer Niereninsuffizienz und Dialysepflichtigkeit führen.