Der Morbus Weil ist eine akute Infektionskrankheit. Erreger sind Leptospiren. Es handelt sich um eine weltweite Zoonose, die durch Mäuse übertragen wird.
Kolik
Als Kolik wird ein heftigster plötzlich einsetzender krampfartiger Schmerz im Bauchraum oder in der Nierengegend bezeichnet. Sie wird durch krampfartige Verspannung eines Hohlorgans (Gallenblase, Gallenwege, Harnleiter, Darm) ausgelöst.
Lungenemphysem
Lungenemphysem bedeutet Lungenüberblähung. Es handelt sich um eine Erweiterung und Verschmelzung von Lungenbläschen (Alveolen) durch Zugrundegehen der dünnen interalveolären Septen.
MR-Sellink
Die MR-Sellink-Untersuchung ist eine Darstellung des Dünndarms durch Magnetresonanztomographie. Sie dient der Diagnostik von Krankheitsprozessen in Bereichen des Dünndarms, die mithilfe der Endoskopie nicht problemlos erreichbar sind.
Anaphylaxie
Die Anaphylaxie ist durch eine IgE-vermittelte Überempfindlichkeitsreaktion des Körpers auf ein Allergen gekennzeichnet. Es kommt über eine Degranulation von Mastzellen und Basophilen zur Ausschüttung von Histamin und anderen Mediatorstoffen, die zu einem Blutdruckabfall mit Reflextachykardie und einem Bronchospasmus mit asthmatischer Atemnot führen kann. Bei stark ausgeprägter Reaktion kommt es zu einem anaphylaktischen Schock. Die Behandlung… Anaphylaxie weiterlesen
Ödeme
Ödeme sind übermäßige Wassereinlagerungen in Haut und Bindegewebe. Klinisch ist eine Dellenbildung bei Druck mit dem Finger auf die geschwollene Haut diagnoseweisend. Häufig wird der Begriff „Ödem“ für eine allgemeine Wassereinlagerung im Körper verwendet, wie sie durch eine Herz- oder Nierenkrankheit zustande kommt.
Paradoxe Diarrhö
Als paradoxe Diarrhö wird durchfälliger Stuhl bezeichnet, der trotz eines Hindenisses im Enddarmbereich (unteres Sigma und Rektum) auftritt.
Flush
Flush im medizinischen Sinne ist eine rasch auftretende und meist nicht lange anhaltende Hautrötung. Subjektiv wird er als Wärme empfunden.
Allergisch-hypererge Reaktionen
Allergisch-hypererge Reaktionen sind Überempfindlichkeitsreaktionen des Körpers, die auf einer Freisetzung von Histamin und anderen Mediatorstoffen aus Mastzellen beruhen.
Lymphopenie
Lymphopenie (= Lymphozytopenie) bedeutet Erniedrigung der Zahl der Lymphozyten unter 1000/µl (normal 1000 bis 4800/µl) und eine Abwehrschwäche des Immunsystems. Lymphozyten sind eine Hauptgruppe der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und für die Immunabwehr des Körpers zuständig. Eine Lymphopenie bedeutet daher Beeinträchtigung der Immunkompetenz des Körpers.