ANA ist die Abkürzung (nach Anfangsbuchstaben, Akronym) für antinukleäre Antikörper. Es handelt sich um Autoantikörper, die gegen eigene antigene Komponenten gerichtet sind, die in Zellkernen vorkommen.
Laborwerte: articles and tips
Autoantikörper bei Leberkrankheiten
Autoantikörper bei Leberkrankheiten werden bestimmt, um eine autoimmune Genese identifizieren zu können. Folgende Autoantikörper spielen bei der Diagnostik eine Rolle:
Hypernatriämie
Hypernatriämie bedeutet eine zu hohe Natriumkonzentration im Serum mit Werten von über 145 mval/l. Ursache ist meist ein Flüssigkeitsmangel (Exsikkose). Die Folgen betreffen vor allem eine Fehlfunktion des Gehirns mit Eintrübung bis hin zur Bewusstlosigkeit und ein erhöhtes Thromboserisiko.
Transferrin
Transferrin ist das Transportprotein von Eisen im Blut. Es ist bei hohem Eisenspiegel stärker mit Eisen gesättigt als bei niedrigem. Die Transferrinproduktion in den Leberzellen (Hepatozyten) wird von deren Eisengehalt bestimmt. Bei hohem Eisengehalt der Leber wird die Produktion gedrosselt, bei niedrigem erhöht.
Dihydrotestosteron (DHT)
Dihydrotestosteron (DHT) ist das biologisch aktive Stoffwechselprodukt des männlichen Sexualhormons Testosteron, das damit als Prohormon aufgefasst werden kann. Veränderungen des DHT-Spiegels werden bei Krankheiten des Hormonsystems gefunden.
Alpha-Fetoprotein (AFP)
Alpha-Fetoprotein, abgekürzt als AFP, ist ein Laborparameter, der als Marker für Leberkrebs (hepatozelluläres Karzinom, HCC), Hodentumore (nicht Seminome) und embryonale Tumore diagnostisch bedeutsam ist.
CEA
CEA ist das Akronym für „carcinoembryonales Antigen“ (engl.: carcinoembryonic antigen). Es wird bei bestimmten Tumoren im Blut erhöht gefunden und daher als Tumormarker zur Verlaufskontrolle verwendet.
Blutgasanalyse und Säure-Basen-Haushalt
Die Blutgasanalyse dient der Erkennung von Veränderungen des Bluts bezüglich Gehalt an Sauerstoff und Kohlendioxid; sie umfasst neben den Partialdrucken pO2 und pCO2 i.d.R. auch den pH-Wert des Bluts.
Makrozytose
Makrozytose bedeutet wörtlich: zu große Zellen einer Zellart. In der Regel werden speziell zu große Erythrozyten so bezeichnet. Makrozyten sind größer als 98 Femtoliter (fl). Makrozytäre Anämie: Meist liegt zusammen mit einer Makrozytose gleichzeitig eine Anämie vor (makrozytäre Anämie).
MCH
MCH bedeutet mittleres corpuskuläres Hämoglobin. Der Wert gibt den mittleren Gehalt eines roten Blutkörperchens (Erythrozyt) an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin, Hb) an.