Die Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG, auch Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit, BKS, oft nur kurz „Senkung“) ist ein Übersichtsparameter, der unspezifisch ist und besagt, dass ein krankhafter Prozess im Körper abläuft.
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Laborwerte dienen zur Diagnostik von Krankheiten aus Körperflüssigkeiten (z. B. Blutproben, Urinproben, Liquor, Aszites, Pleuraexsudat). Zellzahl und Konzentration von Eiweißen, Fetten, Zuckern, Hormonen, Mediatorstoffen und Metaboliten sowie gentechnische Bestimmungen lassen vielfach Rückschlüsse auf Art und Ausprägung von Krankheiten und Stoffwechselveränderungen zu. Laborwerte dienen bei bekannten Krankheiten zur Verlaufskontrolle und Erkennung von Komplikationen.
Die Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG, auch Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit, BKS, oft nur kurz „Senkung“) ist ein Übersichtsparameter, der unspezifisch ist und besagt, dass ein krankhafter Prozess im Körper abläuft.
Freie Leichtketten sind Proteinbestandteile, die bei der Bildung von Immunglobulinen durch Plasmazellen entstehen. Sie werden bestimmt, wenn der Verdacht auf eine Erkrankung des Immunsystems besteht.
Entzündungsparameter sind Laborwerte, die als Indikatoren einer Entzündungsreaktion im Körper dienen. Zu ihnen gehören eine Reihe von spezialisierten Zellen und von Mediatorstoffen, die im Blut nachweisbar sind.
Die Creatinkinase (CK oder CPK) ist ein Muskelenzym, das zur Diagnostik von Muskelerkrankungen verwendet wird. Beim Untergang von Muskelzellen im Rahmen eines Herzinfarkts steigt es zusammen mit plötzlichen Herzschmerzen im Blut an und kann so zum Infarktnachweis dienen.
GPT und GOT (ALAT und ASAT) sind Transaminasen, von denen die GPT leberspezifisch ist und die GOT nicht. Sie sind von großer diagnostischer Bedeutung.
Hyperkapnie bedeutet erhöhter CO2-Gehalt des Bluts. Häufigste Ursache ist eine Gasaustauschstörung in den Lungen. Ein starker CO2-Anstieg in toxische Bereiche führt zur CO2-Narkose.
Bikarbonat (Hydrogencarbonat, HCO3-) gehört zu den Elektrolyten und wird bei der Bestimmung des Säure-Basen-Status im Blut ermittelt.
Der Rheumafaktor ist ein diagnostisches Kriterium der rheumatoiden Arthritis (RA, auch primär chronische Polyarthritis, PCP, genannt). Er ist bei ihr in etwa 75 % der Fälle positiv, in Frühstadien jedoch in deutlich geringerem Prozentsatz. Er ist damit nur mäßig sensitiv.
Die Pseudocholinesterase (oft nur als Cholinesterase bezeichnet) ist ein Enzym, das in der Leber gebildet wird. Sie gehört zu den Syntheseleistungsparametern der Leber. Ihre Aktivität im Serum spiegelt die Funktionsfähigkeit der Leber wider.
Die Cholinesterase ist von der Pseudocholinesterase zu unterscheiden. Die Cholinesterase ist ein Enzym, das im Vervengewebe von Bedeutung ist; die Pseudocholinesterase ist ein Enzym, das eine diagnostisch für Leberkrankheiten von Bedeutung ist.