Hypoxämie bedeutet Sauerstoffuntersättigung des Bluts. Die häufigsten Ursachen sind eine Anämie und eine Ateminsuffizienz. Folgen machen sich als Erstes durch eine Beeinträchtigung der Hirnfunktion und der Herzfunktion bemerkbar.
Kategorie: Pathophysiologie
Pathophysiologie bedeutet Wissenschaft von den Abweichungen und Störungen normaler Funktionszusammenhänge, die zur Entstehung von Krankheiten führen.
Die menschliche Hautfarbe
Die menschliche Hautfarbe gehört zu den wesentlichsten äußerlichen Kennzeichen, mit denen wir Menschengruppen unterscheiden. Die Dunkelfärbung der Haut wird durch das Pigment Melanin hervorgerufen.
Interleukin-1 (IL-1)
Interleukin-1 (IL-1) ist ein Cytokin (kleines Signalprotein) und hochwirksamer Entzündungsmediator, der die lokale Körperabwehr bei Infektionen und auch bei sterilen Gewebsuntergängen (Nekrosen) organisiert. Unterformen von IL-1 sind IL-1α und IL-1ß.
Hepatozyten
Hepatozyten ist die wissenschaftliche Bezeichnung der eigentlichen Leberzellen. Sie sind für wesentliche Hauptfunktionen der Leber verantwortlich. Im histologischen Bild der Leber machen die Hepatozyten etwa 80% aus.
Diabetische Ketoazidose
Die diabetische Ketoazidose ist eine lebensbedrohliche Komplikation des Diabetes mellitus. Bei ihr kommt es zu einer Übersäurerung des Körpers durch Stoffwechselprodukte, deren vollständiger Abbau durch Insulinmangel gehemmt ist.
Ungesättigte Fettsäuren
Allgemeines Ungesättigte Fettsäuren (engl.: polyunsattarated fatty acids) sind eine Gruppe von Fettsäuren, die Doppelbindungen tragen. Sie sind Bestandteile von Fetten und sind als solche für die Funktionsfähigkeit von Zellmembranen erforderlich. Ungesättigt bedeutet, dass die Kohlenstoffketten der Fettsäuren eine oder mehrere Doppelbindungen enthalten, im Gegensatz zu gesättigten Fettsäuren, die keine Doppelbindungen enthalten. Omega bezeichnet das Ende… Ungesättigte Fettsäuren weiterlesen
Emricasan
Emricasan verbessert die Leberfunktion bei NASH und NASH-bedingter Leberzirrhose im Tierversuch. Es ist ein Pan-Caspase-Inhibitor und damit ein Hemmer der Caspase-vermittelten Apoptose. Beim Menschen hat sich in Studien kein eindeutig positiver Effekt gezeigt.
Menopause
Menopause bedeutet Pausierung der Monatsblutungen. Sie markiert die Zeit der Umstellung des Hormonhaushalts durch Nachlassen der körpereigenen Produktion von Östrogenen und Progesteron in den Eierstöcken (Ovarien). Der Zeitraum der Umstellung wird auch als Klimakterium (Wechseljahre) bezeichnet.
Cyclooxigenasen
Cyclooxigenasen sind Enzyme im Körper, die aus Arachidonsäure Prostaglandin H2 (PgH2) bilden. PgH2 ist die Ausgangsverbindung für eine Reihe biologisch aktiver Substanzen, die für Schleimhautschutz, Blutgerinnung, Gefäßabdichtung, Entzündungsprozesse und Krebsentstehung eine wichtige Rolle spielen.
Nikotin
Nikotin ist ein süchtig machendes pflanzliches Nervengift. Es wirkt ähnlich dem Nervus vagus über eine Stimulierung bestimmter Rezeptoren an Nervenzellen und Muskeln (der nikotinergen Acetylcholinrezeptoren) und wirkt damit anregend auf den Parasympathicus (parasympathicomimetisch). In Tabakpflanzen kommt Nikotin in relativ hoher Konzentration vor (bis 3% der getrockneten Blätter); in Zigaretten sind durchschnittlich 2 mg enthalten. Sein Sucht… Nikotin weiterlesen