Polypen sind Haut- oder Schleimhautwucherungen. Vor allem Schleimhautpolypen stellen ein Risiko dar, denn sie können Krebsvorstufen sein.
Kategorie: Magendarmkrankheiten
Hier werden Krankheiten registriert, die im gesamten Magendarmkanal auftreten können.
Protonenpumpenblocker
Protonenpumpenblocker (Säureblocker, H2-Blocker, Protonenpumpeminhibitoren, abgekürzt PPI) sind Medikamente, die bei Krankheiten oder Beschwerden des Magens eingesetzt werden. Sie vermindern die Säurebildung in der Magenschleimhaut, helfen bei der Heilung von säurebedingten Krankheiten und beugen Schleimhautschäden vor.
Omeprazol
Omeprazol ist ein Medikament zur Hemmung der Säurebildung im Magen. Es gehört zu den Protonenpumpenhemmern, welche die Bildung von Salzsäure unterdrücken.
Morbus Menetrier
Der Morbus Menetrier ist eine Riesenfaltengastritis. Typisch sind prominente Falten und eine Entzündung der Magenschleimhaut. Gelegentlich kommen Geschwüre (Ulcera) vor.
Das Mikrobiom des Darms
Das Mikrobiom des Darms ist das kollektive Genom der Darmflora und repräsentiert die Gesamtheit der im Darmkanal vorhandenen Mikroorganismen (Mikrobiota). Es setzt sich in den verschiedenen Darmabschnitten unterschiedlich zusammen und beinhaltet sowohl aerobe als auch anaerobe Keime.
Antibiotika-assoziierte Diarrhö
Die Antibiotika-assoziierte Diarrhö ist eine Durchfallerkrankung in der Folge einer antibiotischen Therapie. Sie ist durch eine Schädigung der normalen Darmflora (Mikrobiom des Darms) bedingt, durch die Krankheitskeime hochkommen und die normale Flora überwuchern können.
Wassermelonenmagen
Der Wassermelonenmagen (engl. watermelon stomach, gastric antral vascular ectasia) ist durch endoskopisch erkennbare Veränderungen der Magenschleimhaut gekennzeichnet.
Meteorismus
Meteorismus (Blähungen) bedeutet übermäßige Darmgasansammlung. Er kann Bauchschmerzen verursachen und auf eine Erkrankung der Verdauungsorgane hinweisen.
Linaclotid
Linaclotid ist Medikament, das beim Reizdarmsyndrom günstige Effekte aufweist, indem es auf den Darm motilitätsfördernd und schmerzhemmend und auf den Stuhl konsistenzmindernd wirkt. Es wird oral appliziert, jedoch im Darm schlecht resorbiert.
Magenschleimhautentzündung – verständlich erklärt
Die Magenschleimhautentzündung (med.: Gastritis) ist ein relativ häufiger Befund bei einer Spiegelung (Gastroskopie) des Magens. In manchen Fällen ist sie nur gering ausgeprägt, selbstheilend und nicht behandlungsbedürftig.