Die Hiatusgleithernie ist ein Gleitbruch der Magenschleimhaut durch die Zwerchfelllücke für die Speiseröhre in den Brustraum. Sie ist häufig Ursache einer Refluxkrankheit.
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Hier werden Krankheiten registriert, die im gesamten Magendarmkanal auftreten können.
Die Hiatusgleithernie ist ein Gleitbruch der Magenschleimhaut durch die Zwerchfelllücke für die Speiseröhre in den Brustraum. Sie ist häufig Ursache einer Refluxkrankheit.
Die Hiatushernie ist ein Zwerchfellbruch, bei dem sich Magenanteile oberhalb des Zwerchfells befinden. Wenn sie ständig dorthin verschoben sind, handelt es sich um eine fixierte Hiatushernie; rutschen sie je nach Druckbedingungen hin und zurück, liegt eine Hiatusgleithernie vor.
Refluxösophagitis bedeutet Entzündung der Speiseröhre durch Rückfluss von Mageninhalt, d. h. saurem und/oder galligem Magensaft.
Die Soorösophagitis ist eine Entzündung der Speiseröhre durch Befall mit dem Pilz Candida albicans. Ursache ist eine lokale oder allgemeine Abwehrschwäche, deren Ursache untersucht werden muss, und die bei der Behandlung zu berücksichtigen ist.
Das Peutz-Jeghers-Syndrom (PJS) ist ein seltenes, autosomal dominant vererbtes Polyposis-Syndrom mit erhöhtem Risiko für Krebserkrankungen. Ursächlich liegt dem PJS eine Keimbahnmutation in den Genen Serin/Threoninkinase 11 oder Leberkinase B1 (STK11/LKB1) vor.
Eine Linitis plastica ist Begriff für ein Magenkarzinom, welches diffus die Magenwand infiltriert und sie über Anregung einer Bildung von Bindegewebsfasern versteift.
Peritonealkarzinose bedeutet Krebsaussaat im Bauchfell (Peritoneum). Häufigster Ausgang ist ein Tumor aus dem Bereich der gynäkologischen Organe und des Magendarmtrakts.
Prokinetika sind Medikamente, die die Motorik des Magendarmtrakts fördern und koordinieren. Wirkstoffe: Metoclopramid und Domperidon werden am häufigsten verwendet. Sie wirken im Magen und Dünndarm, nicht im Kolon.
Als Adenom-Karzinom-Sequenz wird eine Hypothese bezeichnet, nach der aus Polypen durch sequenzielle Abfolge pathologischer Veränderungen im Zellstoffwechsel Krebs entsteht.
GIST ist das Akronym für Gastrointestinaler Stromatumor. Es handelt sich um einen mesenchymalen Tumor des Gastrointestinaltrakts; häufigste Lokalisationen sind Magen und Duodenum.