Die Hepatitis D (Syn.: Delta-Hepatitis) ist eine durch das Hepatitis-D-Virus (HDV) hervorgerufene Leberentzündung, die immer als Superinfektion bei einer Hepatitis-B-Infektion auftritt.
Kategorie: Leberkrankheiten
In dieser Kategorie sind Erkrankungen der Leber zusammengefasst.
Therapie von Leberkrebs
Die Therapie von Leberkrebs (eines hepatozellulären Karzinoms) richtet sich nach seiner Ausdehnung, Lokalisation, Metastasierung und nach dem Stadium der Lebergrunderkrankung. Folgende Therapieansätze kommen hauptsächlich infrage:
Diagnostik der Hämochromatose
Die Diagnostik der Hämochromatose stützt sich auf erhöhte Werte für Eisen, Ferritin und die Transferrinsättigung im Blut. Gesichert wird die Diagnose durch Nachweis einer Eisenakkumulation mit typischer Verteilung von Eisen in der Leberhistologie.
Bilharziose
Die Bilharziose (syn: Schistosomiasis) ist eine häufige Infektionskrankheit der Leber, die in den Tropen und Subtropen vorkommt und unbehandelt in eine Leberzirrhose übergehen kann. Zwischenwirt der Erreger ist eine Wasserschnecke.
Elektrolytregulation bei Lebererkrankungen
Die Elektrolytregulation bei Lebererkrankungen kann tiefgreifend gestört sein. Sie beinhaltet insbesondere eine Hyponatriämie (erniedrigte Natrumkonzentration im Blut), oft auch eine Hypokaliämie .
Hepatorenales Syndrom
Das hepatorenale Syndrom (HRS) ist eine lebensbedrohliche Komplikation einer fortgeschrittenen Leberzirrhose. Dabei versagen die Nieren, obwohl keine eigene Nierenerkrankung vorliegt. Anfangs ähnelt das Bild einem prärenalen Nierenversagen, entwickelt sich jedoch ohne Behandlung zu einer dauerhaften Niereninsuffizienz.
Knollenblätterpilzvergiftung
Die Knollenblätterpilzvergiftung macht sich zunächst durch Bauchkrämpfe, Erbrechen und Durchfälle bemerkbar. Sie führt zu einer Reihe von Organschäden, von denen die Leberschädigung meistens am schwersten wiegt und zum Tode führen kann.
Hepatitis
Hepatitis bedeutet Leberentzündung. Die Diagnose beruht auf dem Nachweis einer Erhöhung lebertypischer Laborwerte, speziell der Transaminasen. Die Ursachen sind vielfältig.
Therapie der PBC
Die Behandlung der PBC hängt von ihrer Ausprägung ab. Leichte Fälle lassen sich meist mit UDCA (Urso) behandeln. Für schwerere Verlaufsformen bietet sich Obeticholsäure an, die bei Versagen von UDCA eingesetzt werden kann und in etwa 50% eine Besserung der Laborwerte (Cholestaseparameter) zu bewirken vermag.
Alkalische Phosphatase
Die alkalische Phosphatase (oft in der Routine als AP abgekürzt) ist ein Sammelbegriff für die Aktivität verschiedener Enzyme. Die aP gehört zu den Laborwerten, die eine Erkrankung der Gallenwege anzeigen (Cholestaseparameter).