Angina pectoris

Querschnitt des Herzens

Angina pectoris bedeutet wörtlich „Herzenge“. Es sind dumpfe, beengende und beklemmende Beschwerden im linken und mittleren Brustraum, die typischerweise bei körperlicher Belastung, hohem Blutdruck und Stress auftreten können und auf eine koronare Herzkrankheit (KHK) hinweisen.

Elektrokardiogramm (EKG)

Elektrokardiogramm (EKG)

EKG bedeutet Elektrokardiogramm. Es ist eine äußerliche Herzstromableitung und eine übliche Untersuchungsmethode des Herzens. Sie dient der Diagnostik von Herzkrankheiten, vor allem der folgenden: Herzrhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen des Herzens, Herzinfarkt, Herzmuskelhypertrophie, Auswirkungen von Elektrolytstörungen am Herzen, Erkrankungen des Herzbeutels, Herzmuskelentzündung (weniger aussagekräftig). Ein EKG ist einfach mit Brustwandelektroden abzuleiten, kann aber schwierig zu interpretieren sein. Eine… Elektrokardiogramm (EKG) weiterlesen

Kardioversion

EKG: Vorhofflattern

Kardioversion (umgangssprachlich: Defibrillation) bedeutet Überführung eines völlig unregelmäßigen, d. h. absolut arrhythmischen Herzrhythmus in einen regelmäßigen, durch den Sinusknoten des Herzens bestimmten Rhythmus.

Herzpalpation

Stethoskop, Blutdruckmessung, Auskultation (shutterstock)

Die Herzpalpation ergänzt die Beurteilung des Herzens durch die Herzauskultation und Herzperkussion. Bei der Herzpalpation wird die flache Hand des Untersuchers locker auf das Herz gelegt. Normalerweise ist die Herzaktion gut fühlbar; bei tief gelegenem Herzen, z. B. bei einem ausgeprägten Emphysem und großem Thoraxtiefendurchmesser, ist dies oft nicht der Fall. Der Herzspitzenstoß wird im… Herzpalpation weiterlesen

Zentraler Venendruck

Intensivmedizin

Zentraler Venendruck (ZVD) bedeutet Druck in den herznahen Venen. Praktisch wird er in der oberen Hohlvene über einen zentralen Venenkatheter gemessen. Er repräsentiert den Druck im rechten Vorhof und ist ein Maß für die „kardiale Vorlast“ (Angabe in Zentimeter Wassersäule).