Angina pectoris bedeutet wörtlich „Herzenge“. Es sind dumpfe, beengende und beklemmende Beschwerden im linken und mittleren Brustraum, die typischerweise bei körperlicher Belastung, hohem Blutdruck und Stress auftreten können und auf eine koronare Herzkrankheit (KHK) hinweisen.
Kategorie: Herzkrankheiten
In der Kategorie Herzkrankheiten sind Krankheiten des Herzens sowie ihre Symptome, Diagnostik und Therapie aufgelistet.
Elektrokardiogramm (EKG)
EKG bedeutet Elektrokardiogramm. Es ist eine äußerliche Herzstromableitung und eine übliche Untersuchungsmethode des Herzens. Sie dient der Diagnostik von Herzkrankheiten, vor allem der folgenden: Herzrhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen des Herzens, Herzinfarkt, Herzmuskelhypertrophie, Auswirkungen von Elektrolytstörungen am Herzen, Erkrankungen des Herzbeutels, Herzmuskelentzündung (weniger aussagekräftig). Ein EKG ist einfach mit Brustwandelektroden abzuleiten, kann aber schwierig zu interpretieren sein. Eine… Elektrokardiogramm (EKG) weiterlesen
Pulsdefizit
Pulsdefizit bedeutet fehlender peripherer Puls bei erfolgter Herzaktion. In der Peripherie sind Kontraktionen der Herzkammern (Ventrikelkontraktionen) mit nur sehr geringem Auswurfvolumen nicht als Puls tastbar.
Koronarstent
Ein Koronarstent ist ein Röhrchen, das bei einer koronaren Herzkrankheit im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie) in ein verengtes Herzkranzgefäß (Koronararterie) eingesetzt wird, um die Durchblutung der Herzmuskulatur (Myokard) zu sichern.
COX-1-Hemmer
COX-1-Hemmer sind Medikamente, die therapeutisch als Thrombozytenaggregationshemmer eingesetzt werden und bei gefährdeten Personen der Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall dienen.
Kardioversion
Kardioversion (umgangssprachlich: Defibrillation) bedeutet Überführung eines völlig unregelmäßigen, d. h. absolut arrhythmischen Herzrhythmus in einen regelmäßigen, durch den Sinusknoten des Herzens bestimmten Rhythmus.
Digitalis-Therapie
Die Digitalis-Therapie (Behandlung mit medizinisch wirksamen Inhaltsstoffen des Fingerhuts, Digitalis purpurea) dient der Behandlung einer Herzinsuffizienz, insbesondere wenn zu schnelle Herzaktionen wesentlich zu ihr beitragen.
Herzpalpation
Die Herzpalpation ergänzt die Beurteilung des Herzens durch die Herzauskultation und Herzperkussion. Bei der Herzpalpation wird die flache Hand des Untersuchers locker auf das Herz gelegt. Normalerweise ist die Herzaktion gut fühlbar; bei tief gelegenem Herzen, z. B. bei einem ausgeprägten Emphysem und großem Thoraxtiefendurchmesser, ist dies oft nicht der Fall. Der Herzspitzenstoß wird im… Herzpalpation weiterlesen
Zentraler Venendruck
Zentraler Venendruck (ZVD) bedeutet Druck in den herznahen Venen. Praktisch wird er in der oberen Hohlvene über einen zentralen Venenkatheter gemessen. Er repräsentiert den Druck im rechten Vorhof und ist ein Maß für die „kardiale Vorlast“ (Angabe in Zentimeter Wassersäule).
Pulsus bisferiens
Der Pulsus bisferiens ist charakterisiert durch zwei systolische Peaks währen der ventrikulären Ejektion (Austreibungsphase).