Der Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine Krankheit des Zuckerstoffwechsels. Die Haupttypen sind der Typ 1 (jugendlicher Diabetes, sofort insulinabhängig) und der Typ 2 (Erwachsenendiabetes, meist mit Übergewicht verbunden).
Kategorie: Diabetes mellitus
Unter der Kategorie Diabetes mellitus werden Erscheinungsformen, Symptome, Komplikationen und Therapien der Zuckerkrankheit zusammengefasst.
Diabetes und Leberzirrhose
Diabetes und Leberzirrhose kommen häufig zusammen vor. Patienten mit Leberzirrhose können einen Diabetes (Zuckerkrankheit) und Zuckerkranke (über eine Fettleberhepatitis, NASH) eine Leberzirrhose entwickeln.
Nichtalkoholische Steatohepatitis
Die nichtalkoholische Steatohepatitis (NASH, nichtalkoholische Fettleberhepatitis) ist eine chronische Entzündung in einer verfetteten Leber, die ohne Alkoholeinfluss zustande gekommen ist. Sie ist häufig mit starkem Übergewicht und einem metabolischen Syndrom assoziiert und kann in eine Leberzirrhose münden.
Diabetes mellitus Typ 2 – Entstehung
Der Diabetes mellitus Typ 2 (T2DM) ist eine Form der Zuckerkrankheit, die hauptsächlich bei Erwachsenen auftritt. Ursache ist eine mangelhafte Wirksamkeit des körpereigenen Insulins. Sie wirkt sich in Akutkomplikationen und viele Jahre später in Spätschäden im gesamten Körper aus.
Diabetes mellitus – einfach erklärt
Diabetes mellitus bedeutet Zuckerkrankheit. Sie ist die häufigste Stoffwechselkrankheit des Menschen. Die Seite „Diabetes mellitus – einfach erklärt“ macht die Zusammenhänge um die Erkrankung, ihre Behandlung und die Vorbeugung ihrer Komplikationen verständlich.
Lebenserwartung bei Zuckerkrankheit
Die Lebenserwartung bei Zuckerkrankheit ist statistisch eingeschränkt. Menschen, die an Diabetes leiden, sind hinsichtlich schwerwiegender Komplikationen gefährdet, besonders durch eine akute Blutzuckerentgleisung und durch Spätfolgen.
Diabetische Retinopathie
Die diabetische Retinopathie ist eine Durchblutungsstörung der Netzhaut des Auges als Komplikation der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Sie kann zur Erblindung führen. Sie beruht auf einer Schädigung der kleinsten Blutgefäße der Aderhaut durch zu hohe Blutzuckerspiegel.
MODY
MODY ist das Akronym für „maturity onset diabetes of the young“. Dies ist ein seltener Typ des Diabetes mellitus beim Jugendlichen, der einerseits klinisch dem Typ-2-Diabetes ähnelt, da er in der Regel nicht insulinpflichtig ist, andererseits auch dem Typ-1-Diabetes, da er bereits in der Jugend auftritt.
Glinide
Glinide sind Medikamente, die die körpereigene Bildung von Insulin anregen (Insulin-Sekretagoga). Sie wirken als essensabhängige (prandiale) Glukoseregulatoren.
Biguanide
Biguanide sind orale Antidiabetika. Sie senken den Blutzuckerspiegel. Metformin ist ein noch zugelassener Vertreter für die Behandlung der Zuckerkrankheit.