Alpha-Glukosidase-Hemmer sind Medikamente, die zur Vorbeugung und Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 geeignet sind. Sie hemmen die Verdauung der Mehrfachzucker im Darm und vermindern damit den Anfall von Glukose im Darm.
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Unter der Kategorie Diabetes mellitus werden Erscheinungsformen, Symptome, Komplikationen und Therapien der Zuckerkrankheit zusammengefasst.
Alpha-Glukosidase-Hemmer sind Medikamente, die zur Vorbeugung und Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 geeignet sind. Sie hemmen die Verdauung der Mehrfachzucker im Darm und vermindern damit den Anfall von Glukose im Darm.
Empagliflozin ist ein Medikament zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2. Es gehört zur Gruppe der SGLT-2-Hemmer und wirkt über die Steigerung der Zuckerausscheidung über die Nieren. Medikamente dieser Substanzklasse senken den HbA1c-Wert durchschnittlich um 0,7%.
Angiopathie bedeutet Erkrankung der Blutgefäße. Verwendet wird der Begriff in der Regel für Veränderungen der Gefäßwände im Bereich der Arterien und Arteriolen, also derjenigen Gefäße, die für die arterielle Versorgung von Organen und Geweben verantwortlich sind.
Gestörte Glukosetoleranz bedeutet, dass der Körper auf eine Erhöhung des Blutzuckers nach Zufuhr von Kohlenhydraten (Test: durch einen Glukosetrunk) nicht genügend mit einer Gegenregulation zur Blutzuckersenkung reagiert.
Das Malum perforans ist ein tiefes Geschwür (Ulkus) der Fußsohle, das als Komplikation bei Diabetes mellitus, aber auch bei neurologischen Krankheiten, wie der Tabes dorsalis oder Syringomyelie infolge einer Fehlbelastung gefunden wird.
Inkretin-Mimetika sind Medikamente zur Behandlung des Typ-2-Diabetes. Sie fördern die körpereigene Bildung von Insulin. Voraussetzung für ihre Wirksamkeit ist es, dass die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse dazu in der Lage sind.
Metformin gehört zu den oralen Antidiabetika und ist das einzige noch zugelassene Präparat aus der Gruppe der Biguanide. Es gehört zu den ersten Präparaten für die therapeutische Grundeinstellung bei der Behandlung des noch nicht insulinpflichtigen Diabetes mellitus Typ 2.
Sitagliptin ist ein Medikament zur Behandlung der Zuckerkrankheit. Es wirkt indirekt über die vermehrte Bildung von Insulin, sofern die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse dazu in der Lage sind. Das bedeutet, dass Sitagliptin besonders in der Anfangsphase des Typ-2-Diabetes eine günstige Wirkung entfalten kann.
Inkretine sind hormonell aktive Peptide (kleine eiweißartige Moleküle), die den Energiehaushalt des Körpers tiefgreifend beeinflussen. Wenn Zucker nach einer Mahlzeit im Dünndarm ankommt, werden Inkretinhormone von der Schleimhaut gebildet und ins Blut abgegeben.
Dapagliflozin ist ein Medikament zur Behandlung des Diabetes mellitus. Es erhöht die Zucker- und Flüssigkeitsausscheidung über die Nieren und reduziert den Insulinbedarf. Es wird häufig zusammen mit Metformin eingesetzt.