Cholestyramin ist ein Medikament zur Bindung lipophiler Substanzen im Darm. Es wird es bei einer speziellen Diarrhöform verwendet, um Gallensäuren im Darm zu binden, und um den Cholesterinspiegel im Blut zu senken.
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Cholestyramin ist ein Medikament zur Bindung lipophiler Substanzen im Darm. Es wird es bei einer speziellen Diarrhöform verwendet, um Gallensäuren im Darm zu binden, und um den Cholesterinspiegel im Blut zu senken.
Antazida sind Medikamente zur Neutralisation von Säure im Magen. Sie werden auch als Säurebinder bezeichnet. Sie werden heute selten verschrieben und sind weitgehend von PPI abgelöst worden.
Ticagrelor (Brilinta®) ist ein Medikament zur Vorbeugung eines Herzinfarkts bei koronarer Herzkrankheit. Es unterdrückt die Funktion der Blutplättchen. Es hemmt reversibel den ADP-Rezeptors an Thrombozyten (P2Y12-Inhibitor). Im Darm wird es rasch resorbiert.
Coxibe sind Medikamente, die bei entzündlich bedingten Gelenkbeschwerden eingesetzt werden. Sie bezeichnen die selektiven COX-2-Hemmer. Gegenüber den nichtselektiven COX-2-Hemmern haben sie den Vorteil geringerer gastrointestinaler Nebenwirkungen.
Peptide und Proteine bestehen im Wesentlichen aus denselben Bausteinen, den Aminosäuren, aber unterscheiden sich in der Länge und Komplexität der Aminosäureketten.
Eine „liquid biopsy“ ist eine nicht-invasive und sehr aussagekräftige Methode der medizinischen Diagnostik, insbesondere der Tumordiagnostik.
Der Nierenkrebs ist ein bösartiger Tumor der Niere. Er ist schwer zu therapieren, da er meist erst spät erkannt wird. Es gibt neue Therapiemöglichkeiten.
Eine kontinuierliche Zuckermessung im Körper (continuous glucose monitoring, CGM) dient der Behandlung des insulinpflichtigen Diabetes mellitus und verbessert die Zuckereinstellung deutlich.
Entecavir wird zur Behandlung der chronischen Hepatitis B verwendet. Es wirkt virustatisch; seine Wirkung beruht auf einer Hemmung der reversen Transscriptase, einem Enzym, das RNA in DNA umschreibt.
Eine Leberschwellung (Vergrößerung der Leber) tritt durch Zunahme der Blutfülle oder durch Einlagerung von Speichersubstanzen (wie Fett, Glykogen oder andere Speicherstoffe) oder durch Zunahme der Zellmasse (z. B. durch Tumorzellen) auf.