Beta2-Mikroglobulin (ß2-Microglobulin, ß2M) wird als Marker für Nierenkrankheiten und als Tumormarker verwendet. Es ist ein Protein der Zellmembran, das eine Reihe von Funktionen erfüllt, insbesondere in der Abwehr von fremden und allergen wirkenden Substanzen.
Schlagwort: Niereninsuffizienz
Morbus Wegener – Falldarstellung
Der Morbus Wegener ist eine Multisystemerkrankung auf autoimmunologischer Grundlage. Seine Therapie stellt wegen der Neigung zu einer raschen Verschlechterung eine Herausforderung bezüglich Diagnostik, Therapie und Therapieüberwachung dar.
Untersuchung der Nierenfunktion – GFR
Die Bestimmung der glomerulären Filtrationsrate (GFR-Bestimmung) ist eine wichtige Methode zur Abschätzung der Nierenfunktion. Sie ergänzt andere Methoden, wie die Bestimmung der Urinmenge pro Zeit unter normalen Bedingungen, bei Flüssigkeitsbelastung und bei Durst.
Akutes Nierenversagen
Akutes Nierenversagen (ANV, akute Niereninsuffizienz, akute Nierenschädigung) bedeutet rasch auftretende Funktionsstörung der Nieren mit Anstieg der Nierenwerte im Blut. Der rasche Abfall der Nierenleistung betrifft vor allem die Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten und Giftstoffen
Albuminurie
Albuminurie bedeutet Ausscheidung von Albumin mit dem Urin. Die Albuminurie wird in eine Mikroalbuminurie und eine Makroalbuminurie unterteilt.
Ödeme
Ödeme sind übermäßige Wassereinlagerungen in Haut und Bindegewebe. Klinisch ist eine Dellenbildung bei Druck mit dem Finger auf die geschwollene Haut diagnoseweisend. Häufig wird der Begriff „Ödem“ für eine allgemeine Wassereinlagerung im Körper verwendet, wie sie durch eine Herz- oder Nierenkrankheit zustande kommt.
Nephrotisches Syndrom
Nephrotisches Syndrom bedeutet Verlust von großen Eiweißmengen (besonders von Albumin) über die Nieren, mit der Folge einer Hypoproteinämie (Proteinmangel im Blut) und der Bildung von Ödemen. Es ist meist verbunden mit erhöhten Blutfetten (Hyperlipidämie) und erhöhtem Blutdruck (Hypertonie).
Renale Anämie
Die renale Anämie ist eine Blutarmut, die am häufigsten bei chronischen Nierenkrankheiten auftritt und die Lebensqualität von Dialysepatienten erheblich einschränkt. Heute lässt sie sich durch Erythropoetin bzw. ESA relativ gut beherrschen.
Hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS)
Hämolytisch urämisches Syndrom (HUS) bedeutet Blutzersetzung bei erheblicher Niereninsuffizienz mit Urämie. Es ist eine lebensbedrohliche Komplikation von Erkrankungen, die zu schweren Schäden der Nieren und der Blutkörperchen führen.
Oligoanurie
Als Oligoanurie wird eine Abnahme des Harnvolumens bezeichnet: bei der Oligurie auf unter 500 ml/Tag, bei der Anurie auf unter 100 ml/Tag.