Das Tietze-Syndrom ist eine gutartige und selbstlimitierende Gelenkerkrankung im Thoraxbereich. Die Ursache ist nicht bekannt; es werden Mikrotraumata vermutet. Es ist durch eine einseitige ödematöse, weiche und schmerzhafte Schwellung gekennzeichnet, die in der Regel die Sternokostal-, Sternoklavikular- oder Kostochondralgelenke betrifft.
Phytopharmaka
Phytopharmaka sind Substanzen pflanzlicher Herkunft mit einer pharmakologischen Wirkung. Sie werden auch als „pflanzliche Arzneimittel“ oder „pflanzliche Medikamente“ bezeichnet und vielfach als Ausgangssubstanzen für die Entwicklung neuer synthetischer oder teilsynthetischer Medikamente verwendet.
Niacin
Niacin beugt bei Menschen mit erhöhtem Risiko einer frühzeitigen Arteriosklerose vor. Ein Mangel führt zu Hauterscheinungen und Demenz. Es erhöht den Anteil von HDL im Blut.
LDL-Cholesterin
LDL-Cholesterin ist die Bezeichnung für Cholesterin, das im Blut an Low-Density-Lipoproteine gebunden transportiert wird. LDL-Cholesterin wird landläufig als „das schlechte Cholesterin“ bezeichnet, da zu hohe Werte mit einem deutlich erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse assoziiert sind.
Evolocumab
Evolocumab ist ein monoklonaler Antikörper, der zu einer verlängerten Funktion des LDL-Rezeptors in der Leber führt und so den Abbau von LDL-Cholesterin beschleunigt. Es senkt den Cholesterinspiegel im Blut und das kardiovaskuläre Risiko über die Wirkung einer lipidsenkenden Standardtherapie hinaus.
Fettsenker
Fettsenker (engl.: lipid-lowering drugs) sind Medikamente zur Senkung erhöhter Blutfette. Voraussetzung für eine Behandlung ist eine differenzierte Indikation entsprechend dem Typ der Fettstoffwechselstörung.
Multiples Myelom
Ein multiples Myelom (Plasmozytom) ist eine bösartige Erkrankung mit unkontrollierter Vermehrung von Plasmazellen im Knochenmark.
Morbus Waldenstöm
Der Morbus Waldenstöm ist eine bösartige Bluterkrankung. Sie kommt durch eine Wucherung spezieller Lymphozyten (maligne B-Zellen, Plasmazellen) zustande und ist durch große Mengen an hochmolekularen Eiweißen im Blut gekennzeichnet.
Mundgeruch
Mundgeruch (medizinisch: Halitosis, Foetor ex ore) ist ein unangenehmes Symptom, das von den Betroffenen in der Regel selbst nicht bemerkt wird.
Bronchiektasen
Bronchiektasen sind krankhafte, lokal begrenzte, sackartige Erweiterungen der Bronchien, in denen sich schleimiges Sekret ansammelt und zu eitrigen Entzündungen führt. Von ihnen gehen rezidivierende Lungenentzündungen aus.