Ballonenteroskopie

Endoskopspitze mit Beleuchtungseinrichtung, Kameraauge und Spül- und Arbeitskanälen

Die Ballonenteroskopie ist eine Methode zur Besichtigung des oberen und mittleren bzw. unteren und mittleren Verdauungstrakts. Dazu verwendet wird ein überlanges Endoskop, welches zur Überwindung von Abwinkelungen im Dünndarmbereich die Technik aufblasbarer Ballone benutzt.

Darmsonographie

Ileus bei Darmatonie. Stark flüssigkeitsgefüllte Darmschlingen ohne Peristaltik.

Die Darmsonographie ist eine Ultraschalluntersuchung des Darms durch die Bauchdecke. Sie dient der Diagnostik funktioneller und organischer Veränderungen zugängliche Darmschlingen und hat inzwischen einen hohen Stellenwert auch bei der nicht invasiven Kontrolle entzündlicher Darmerkrankungen erlangt.

Renin-Angiotensin-Aldosteron-System

Blutdruckmessung

Das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) ist ein Regulationssystem, welches den Blutdruck und das Blutvolumen aufrechterhält. Im Fall einer Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz) kann es jedoch kontraproduktiv wirken und das geschwächte Herz überlasten.

Durchführung der Sedierung bei einer Endoskopie

Venöse Injektion

Eine Sedierung (medikamentöse Ruhigstellung) wird in der Medizin verwendet, wenn der durchzuführende diagnostische oder therapeutische Eingriff für den Patienten besonders belastend ist oder wenn eine besondere Ruhigstellung für den geplanten Eingriff gewährleistet werden soll.

Haptoglobin

Laboruntersuchungen

Haptoglobin gehört zu den Laborwerten, die zur Untersuchung auf eine Blutzersetzung (Hämolyse) bestimmt werden. Es ist ein Glykoprotein des Blutplasmas, gehört zu den Akute-Phase-Proteinen und läuft in der Elektrophorese bei den Alpha-2-Globulinen.

Medikamenten-induzierte Pankreatitis

Mittelbauch mit Pankreas im Zentrum (Schema)

Eine Medikamenten-induzierte Pankreatitis (drug-induced acute pancreatitis, DIP) rückt als Ursache einer Bauchspeicheldrüsenentzündung dann in den Vordergrund, wenn Alkohol und Gallensteine als Ursachen unwahrscheinlich sind.

Hyperkaliämie

Teströhrchen, Reagenzglas

Hyperkaliämie bedeutet eine zu hohe Konzentration von Kalium im Blut. Werte von 5,0 mval/l und darüber gelten als gegenüber der Norm (3,5 – 4,9 mval/l) erhöht. Erhöhte Kaliumwerte können Herzrhythmus­störungen hervorrufen und sind potenziell lebensbedrohlich.