Lebermetastase

Computertomographie der Leber: multiple Metastasen. Histologisch Leberkrebs (HCC)

Eine Lebermetastase ist eine im Lebergewebe wachsende Tochtergeschwulst eines bösartigen Tumors. Praktisch alle bösartigen Tumore können Tochtergeschwülste in der Leber bilden. Die Ursprungstumore von Lebermetastasen liegen jedoch häufig im Zuflussgebiet der Pfortader.

Leberhämangiom und Hämangioendotheliom

Leberhämangiom (Sonographie)

Leberhämangiom und Hämangioendotheliom sind Gefäßtumore in der Leber. Hämangiom bedeutet Blutschwämmchen. Das Hämangiom ist ein gutartiger Tumor, der von kleinen Blutgefäßen ausgeht. Das sehr seltene bösartige, aber langsam wachsende Hämangioendotheliom ist in bildgebenden Verfahren anfangs kaum vom Hämangiom zu unterscheiden.

Therapie des Prostatakarzinoms

Die Therapie des Prostatakarzinoms richtet sich nach dem Tumorstadium und berücksichtigt auch die allgemeine Situation des Patienten. Bei älteren Männern mit wenig aggressiven, kleinvolumigen Tumoren kann man unter PSA-Verlaufskontrolle ggf. auf eine Therapie verzichten.

Acalabrutinib

Medikamente Pillen Kapseln

Acalabrutinib (ACP-196) ist ein Hemmer der Bruton’s Tyrosinkinase (BTK-Hemmer) der zweiten Generation, der im Vergleich zu Ibrutinib spezifischer wirkt und weniger Nebenwirkungen entfaltet.

Darmpolypen

Gestielter Polyp im Dickdarm

Darmpolypen sind Schleimhautwucherungen, die als Erhabenheiten oder Auswüchse bei einer Darmspiegelung erkennbar sind. Sie befinden sich vorwiegend im Dickdarm, selten im Dünndarm und sind meist gutartig. Da sie jedoch Vorstufen von Darmkrebs darstellen oder bereits Krebsnester enthalten können, werden sie endoskopisch entfernt.

Mikro-RNA

Mikro-RNA (miRNA) sind körpereigene einzelsträngige RNA (Ribonukleinsäuren) von 21 – 25 Nukleotiden, die keine Funktion als Informationsüberträger von den Genen ins Zellplasma bei der Proteinsynthese ausüben.

HNPCC

Kolon: Lage in Körper, schematisch

HNPCC bedeutet Hereditäres Nichtpolypöses Kolonkarzinom; es ist auch unter der Bezeichnung Lynch-Syndrom bekannt. Mit 1 bis 6 % ist es die häufigste Form eines genetisch bedingten Kolonkarzinoms.