Insulin ist ein Hormon der Bauchspeicheldrüse und das einzige Blutzucker senkende Prinzip des Körpers. Sein Mangel führt zur Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).
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Pathophysiologie bedeutet Wissenschaft von den Abweichungen und Störungen normaler Funktionszusammenhänge, die zur Entstehung von Krankheiten führen.
Insulin ist ein Hormon der Bauchspeicheldrüse und das einzige Blutzucker senkende Prinzip des Körpers. Sein Mangel führt zur Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).
Septischer Schock bedeutet Kreislaufzusammenbruch durch Blutdruckabfall infolge einer bakteriellen Vergiftung. Er ist hochgradig lebensbedrohlich. Klinisch ist er gekennzeichnet durch einen ausgeprägten Blutdruckabfall mit dem hohen Risiko eines Multiorganversagens.
Insulinresistenz bedeutet mangelhafte Wirkung von Insulin an den Körperzellen. Um der nachlassenden Fähigkeit der Zellen, Insulin zu nutzen, entgegenzuwirken, wird zunächst reaktiv vermehrt Insulin gebildet.
Das metabolische Syndrom (engl.: metabolic syndrome, MetS), auch Syndrom X genannt, ist eine Zusammenfassung von Risikofaktoren für kardiovaskuläre Komplikationen wie Herzinfarkt und Schlaganfall.
Als Insulinresistenz wird die herabgesetzte Fähigkeit der Körperzellen bezeichnet, auf Insulin so zu reagieren, dass der Blutzuckerspiegel sinkt.
Als Glukosetoleranz wird die Toleranz des Körpers gegenüber zugeführtem Traubenzucker (Glukose) bezeichnet. Ist sie niedriger als normal, droht die Entwicklung einer Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).
Ketoazidose bedeutet Übersäuerung des Bluts durch die organischen Säuren beta-Hydroxybuttersäure und Acetessigsäure, und zudem Nachweis von Ketonkörpern im Blut. Paradebeispiel ist die diabetische Ketoazidose.
Cholestase bedeutet stehende (stehende, nicht fließende) Galle. Galle fließt dann nicht, wenn sie entweder nicht gebildet oder wenn ihr Abfluss behindert wird. Entsprechend unterscheidet man eine Gallebildungsstörung der Leber von einer Galleabflussstörung im Bereich der Gallenwege.
Mikro-RNA (miRNA) sind körpereigene einzelsträngige RNA (Ribonukleinsäuren) von 21 – 25 Nukleotiden, die keine Funktion als Informationsüberträger von den Genen ins Zellplasma bei der Proteinsynthese ausüben.
Exosome sind Mikrovesikel, die von lebenden Zellen in ihre Umgebung abgegeben werden, viele Eiweißen und RNA enthalten und biologische Funktionen ausüben.