Das Magenlymphom ist ein in der Magenwand lokalisierter Tumor aus wuchernden Zellen des Immunsystems. Es gehört zu den lymphoproliferativen Neoplasien, speziell zu den Non-Hodgkin-Lymphomen. Bei seiner Entstehung spielt der Magenkeim Helicobacter pylori eine entscheidende Rolle.
Kategorie: Magendarmkrankheiten
Hier werden Krankheiten registriert, die im gesamten Magendarmkanal auftreten können.
Dumping-Syndrom
Das Dumping-Syndrom ist ein Komplex von Symptomen, der nach Nahrungsaufnahme bei Patienten auftritt, die aufgrund einer Magenoperation keinen Pylorus (Schließmuskel am Magenausgang) mehr haben.
Gastrin
Gastrin ist ein Peptidhormon des Magens, das die Produktion von Magensaft mit ihrer Magensäure und Pepsin stimuliert und den Verschluss des unteren Ösophagussphinkters verstärkt.
Hämorrhagische Gastritis
Die hämorrhagische Gastritis ist eine blutige Magenschleimhautentzündung (Gastritis), bei der Blutpunkte in der Schleimhaut (Schleimhautpetechien) und ggf. auch Blut im Magensaft zu erkennen sind. Sie wird häufig durch Medikamente oder Alkohol und ausgelöst.
Bauchbeschwerden
Bauchbeschwerden sind meist vorübergehend und harmlos. Anhaltende, stärkere und häufig wiederholte Beschwerden sollten jedoch diagnostiziert werden.
Magenkrämpfe
Magenkrämpfe können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Am häufigsten sind sie durch eine muskuläre Verkrampfung der Muskulatur der Magenwand und der Magenausgangs (Spastik des Pylorus) im Rahmen einer toxischen oder entzündlichen Irritation der Magenwand bedingt.
Magenschmerzen
Als Magenschmerzen werden oft Oberbauchschmerzen bezeichnet, die linksseitig bis mittig gelegen sind. Sie müssen zur genaueren Ursachendiagnostik nach Stärke, Charakter, Zeitverlauf und Begleitsymptomen differenziert werden.
Gastroskopie
Die Gastroskopie (Magenspiegelung) ist eine Untersuchung des Magens mit einem Sichtgerät (Endoskop). In aller Regel werden Speiseröhre (Ösophagus) und Zwölffingerdarm mit begutachtet. Die genauere Bezeichnung ist daher Ösophagogastroduodenoskopie, abgekürzt ÖGD.
Erbrechen
Erbrechen ist ein Symptom erheblich gestörter Motilität (Dyskinesie) im Magendarmtrakt. Bei Ekel oder einer akuten Magenschleimhautentzündung (Gastritis) kann es kurzfristig und passager auftreten und prinzipiell harmlos sein.
Magenblutung
Eine Magenblutung kann unterschiedlich schwerwiegende Ursachen und Folgen haben. Die Diagnostik ist je nach Ausprägung der Blutung dringlich. Eine große Magenblutung führt rasch zum Blutungsschock.