Serelaxin

Serelaxin ist ein rekombinantes Analogon des menschlichen Relaxin-2, einem lange zuvor bekannten Schwangerschaftshormon, welches nun jedoch wegen seiner

Ventrikelseptumdefekt

Der Ventrikelseptumdefekt (VSD, engl.: ventricular septal defect) ist mit 30 % der hĂ€ufigste der angeborenen Herzfehler. Mit ihm ist in etwa 3 von 10000 Geburten zu rechnen. Er stellt eine Öffnung zwischen der rechten und linken Herzkammer (Ventrikel) dar.

Antikoagulation

Lungenembolie (Computertomographie)

Antikoagulation bedeutet Gerinnungshemmung; oft wird sie als „BlutverdĂŒnnung“ bezeichnet. Sie ist eine therapeutische Maßnahme zur Verhinderung der Gerinnungskomplikationen Thrombose und Embolie.

Antikoagulanzien

Antikoagulanzien sind Medikamente, die die Blutgerinnbarkeit hemmen. Sie werden therapeutisch und prophylaktisch gegen Gerinnungskomplikationen wie Thrombosen und Embolien eingesetzt. Substanzgruppen Thrombozytenaggregationshemmer reduzieren das Risiko einer ĂŒbermĂ€ĂŸigen oder zu empfindlichen Bildung kleiner Gerinnsel aus BlutplĂ€ttchen (Thrombozyten), die den ersten Schritt bei der Bildung großer Blutgerinnsel darstellen. Sie wirken am besten im arteriellen Bereich des BlutgefĂ€ĂŸsystems und… Antikoagulanzien weiterlesen

Orthopnoe

Orthopnoe bedeutet Atemnot im Liegen, die zum aufrechten Sitzen zwingt. Ursache ist eine Blutstauung in den Lungen bei nachlassender Herzkraft. Im Sitzen vermag das Blut der oberen Lungenabschnitte zum linken Herzen hin auszulaufen. Damit verbessern sich die AtemflĂ€che und die EffektivitĂ€t des Gasaustauschs. Ursachen, Differenzialdiagnosen Menschen, die aufrecht sitzen mĂŒssen, um besser Luft zu bekommen,… Orthopnoe weiterlesen

Antiarrhythmika

Medikamente

Antiarrhythmika sind Medikamente zur Wiederherstellung eines normalen regelmĂ€ĂŸigen Sinusrhythmus und zur Vermeidung von Arrhythmien des Herzens. Einteilung Nach der Vaughan-Williams-Klassifikation werden 4 Klassen unterschieden. Klasse I Antiarrhythmika, Natriumkanalblocker. Effekt: Verlangsamung der schnellen Überleitung, Verbreiterung der P-Wellen, VerlĂ€ngerung des PQ-Intervalls und Verbreiterung der QRS-Komplexe. Beispiele fĂŒr die am hĂ€ufigsten benutzten Klasse Ic PrĂ€parate: Flecainid, Propafenon. Indikationen:… Antiarrhythmika weiterlesen

Vorhofflimmern – einfach erklĂ€rt

EKG: Vorhofflattern

Vorhofflimmern ist eine Rhythmusstörung des Herzens, bei der sich die Vorhofmuskulatur besonders schnell, dabei aber ineffektiv kontrahiert. Sie kann wegen ungenĂŒgender Zeit fĂŒr eine Erschlaffung, in der ein NeufĂŒllung mit Blut erfolgen kann, nicht effektiv pumpen.

Pulsus alternans

Pulsus alternans bedeutet eine alternierend wechselnde PulsstĂ€rke bei jeder 2. Herzaktion. Untersuchung Leichte Palpation der A. radialis offenbart wechselnde PulsstĂ€rken. Auch ĂŒber Blutdruckmessung erfassbar: Bei leichtem Ablassen des Manschettendrucks werden zunĂ€chst nur die Korotkof-GerĂ€usche der Phase mit höherem systolischem Druck hörbar, bei weiterem Ablassen dann auch die alternierenden SchlĂ€ge mit geringerem Druck. Pathophysiologie Eine Linksherzinsuffizienz… Pulsus alternans weiterlesen

Positiver Halsvenenpuls

Gestaute Halsvenen bei Rechtsherzinsuffizienz

Positiver Halsvenenpuls (positiver Jugularvenenpuls) bedeutet von außen erkennbare FĂŒllung der Halsvenen zu jedem Herzschlag. Er ist ein klinisches Zeichen, das auf die Undichtigkeit einer Herzklappe, nĂ€mlich der Trikuspidalklappe im rechten Herzteil (Trikuspidalinsuffizienz) hinweist.

Dilatative Kardiomyopathie

Herz schematisch

Die dilatative Kardiomyopathie (dilated cardiomyopathy, DCM) ist eine Erkrankung des Herzmuskels, die durch eine zunehmende muskulĂ€re SchwĂ€che mit Erweiterung der Herzhöhlen (Ventrikel) ohne wirksame Erkrankung der KoronargefĂ€ĂŸe gekennzeichnet ist. Eine Virusinfektion gehört zu den hĂ€ufigsten Ursachen.