Beinödeme

Beinödeme sind Wassereinlagerungen in die Beine. Typisch ist eine teigige Hautschwellung; durch Druck mit einem Finger zeichnet sich eine Delle in der Haut ab, die sich allmählich wieder füllt.

Einseitige Beinödeme: Sie sind meist durch eine lokale Abflussstörung von Flüssigkeit bedingt. Häufige Ursachen sind eine tiefe Venenthrombose, ein entzündliches Ödem und ein Lymphödem.

Beidseitige Beinödeme: Ursache ist meist eine congestive Herzinsuffizienz. Die Beinödeme beginnen diskret als Knöchelödeme und steigen bei Vermehrung der Wassereinlagerung zu Unterschenkelödemen auf. Eine weitere Verschlechterung führt zu einer Ausweitung auf die Oberschenkel und schließlich auf den Körperstamm; es entsteht Anasarka.

Dazu siehe hier.


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Verweise

Letzte Aktualisierung von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt):

Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Approbation, Promotion Medizinische Fakultät Universität Freiburg, 3 Jahre Biochemische Forschung Universität Bochum, Klinische und experimentelle Forschung in Zusammenarbeit mit dem Biochemischen Institut der Naturwissenschaftlichen Fakultät Freiburg und dem Institut für Informatik Würzburg. Habilitation an der Medizinischen Klinik der Universität Freiburg. Chefarzt der DRK-Kliniken Berlin und am Klinikum Frankfurt (Oder). Veröffentlichungen in verschiedenen hochrangigen Peer-Review-Journals inkl. Hepatology, Artif Intell Med., J Lipid Res., Adv Enzyme Regul., Dtsch Med Wochenschr., Med Welt., Z Krebsforsch., Ultraschall Med.