Tachykardie (rascher Herzschlag) ist keine per se krankhafte Herzfunktion. Vielmehr ist sie die natürliche Reaktion auf eine körperliche Belastung. Bereits bei einer erwartbaren körperlichen Höchstleistung kommt durch die eintretende Aufregung eine Tachykardie zustande.
Kategorie: Symptome
Symptome sind Zeichen, die vom Patienten als unnatürlich bemerkt oder an ihm durch eine körperliche Untersuchung entdeckt werden können und auf eine Krankheit hindeuten. Manche Diagnosen (z. B. Embolie) können selbst wieder Symptome einer übergeordneten Krankheit (z. B. AT3-Mangel) sein; sie sind daher hier mit aufgeführt.
Erythrozyturie
Erythrozyturie bedeutet Ausscheidung roter Blutkörperchen (Erythrozyten) mit dem Urin. Es wird die nur mikroskopisch erkennbare Erythrozyturie von der makroskopisch durch Rotfärbung des Urins erkennbaren Hämaturie unterschieden.
Schüttelfrost
Schüttelfrost entsteht bei raschem Anstieg der Körpertemperatur. Er tritt meist im Rahmen eines akuten fieberhaften Infekts auf. Das heftige Zittern der Muskulatur hilft, Wärme zu bilden. Bakterielle vs. virale Ursache Ursache für Schüttelfrost können virale und bakterielle Infektionen sein. Heftiger Schüttelfrost bei einem Virusinfekt ist dadurch abgrenzbar, dass die Zahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) nicht… Schüttelfrost weiterlesen
Horner-Syndrom
Das Horner-Syndrom ist ein neurologisches Zeichen bestehend aus Ptosis (Absenkung der Oberlids), Miosis (Verengung der Pupille), Enophthalmus (Zurücksinken des Augapfels in die Augenhöhle). Oft ist eine Anhidrosis der gleichseitigen Gesichtshälfte (mangelnde Fähigkeit zu schwitzen) assoziiert.
Adie-Syndrom
Das Adie-Syndrom (oder auch Holmes-Adie-Syndrom) ist ein klinisches Augenzeichen, das bislang ätiologisch noch nicht geklärt ist: es findet sich eine ein- oder beidseitige pathologisch verlangsamte Pupillenreaktion.
Mydriasis
Mydriasis bedeutet Weitstellung der Pupille. Dies erfolgt durch Kontraktion des Musculus dilatator pupillae oder durch Lähmung des Musculus sphincter pupillae.
Visus
Visus bedeutet Sehschärfe (Auflösungsvermögen, Unterscheidungsvermögen der Augen). Sie wird bestimmt durch Betrachtung nahe beieinanderliegender Punkte.
Hypotonie
Hypotonie bedeutet zu niedriger Blutdruck und ist definiert durch Werte unter 100/60 mm Hg. Häufig liegt eine Veranlagung vor oder eine Fehlregulation durch eine Krankheit. Als Hypotension wird dagegen eher ein aktuell zu niedriger Blutdruckwert bezeichnet, der einmalig oder im Rahmen einer Hypotonie auftreten kann.
Tinnitus
Tinnitus bedeutet „Klingeln in den Ohren“, allgemeiner spontan innerlich entstehende Ohrgeräusche, die keiner äußeren Schallquelle zuzuordnen sind. Als Ursachen werden Überempfindlichkeiten im sensorischen Apparat der Ohren bzw. der Geräusch-leitenden und -verarbeitenden Neuronen der Gehirns angenommen. Auslöser können vielfältige Ohrkrankheiten sein, aber auch Infektionen oder ototoxische Substanzen und Medikamente. Oft ist eine Ursache nicht auszumachen. In… Tinnitus weiterlesen
Verdauungsstörungen
Verdauungsstörungen kommen zustande, wenn Verdauungsorgane bei akuten oder chronischen Krankheiten unzureichend (insuffizient) arbeiten, oder wenn die Zeit für die Verdauung und Resorption der aufgeschlossenen Nahrungsbestandteile im Magendarmkanal zu kurz ist.