Tinnitus

Tinnitus bedeutet „Klingeln in den Ohren“, allgemeiner spontan innerlich entstehende Ohrgeräusche, die keiner äußeren Schallquelle zuzuordnen sind. Als Ursachen werden Überempfindlichkeiten im sensorischen Apparat der Ohren bzw. der Geräusch-leitenden und -verarbeitenden Neuronen der Gehirns angenommen.

Auslöser können vielfältige Ohrkrankheiten sein, aber auch Infektionen oder ototoxische Substanzen und Medikamente. Oft ist eine Ursache nicht auszumachen. In jedem Fall ist bei stark störendem Tinnitus eine HNO-ärztliche Untersuchung (u. a. Audiometrie) angezeigt. Besonders wichtig ist solch eine Untersuchung, wenn gleichzeitig mit Tinnitus Schwerhörigkeit auftritt.

Da eine psychische Verstärkung des Empfindens bei Lenkung der Aufmerksamkeit auf die Geräusche stattfinden kann, ist eine Ablenkung von Selbstbeobachtung ein wichtiger Therapieansatz (Verhaltenstherapie, spezielle Tinnitus-Retraining-Therapie). Medikamente und sonstige vielfältigste Therapieansätze haben bisher zu keiner Heilung geführt.


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Verweise

Letzte Aktualisierung von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt):

Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Approbation, Promotion Medizinische Fakultät Universität Freiburg, 3 Jahre Biochemische Forschung Universität Bochum, Klinische und experimentelle Forschung in Zusammenarbeit mit dem Biochemischen Institut der Naturwissenschaftlichen Fakultät Freiburg und dem Institut für Informatik Würzburg. Habilitation an der Medizinischen Klinik der Universität Freiburg. Chefarzt der DRK-Kliniken Berlin und am Klinikum Frankfurt (Oder). Veröffentlichungen in verschiedenen hochrangigen Peer-Review-Journals inkl. Hepatology, Artif Intell Med., J Lipid Res., Adv Enzyme Regul., Dtsch Med Wochenschr., Med Welt., Z Krebsforsch., Ultraschall Med.