Die Patientenmitarbeit ist ein wesentlicher Beitrag zum Erfolg der Behandlung einer Leberzirrhose. Zu beachten ist vor allem Folgendes:
- Vermeidung leberschädigender Substanzen wie Alkohol oder unnötiger Medikamente; keine Eigenmedikation; der Arzt trifft die Auswahl und kontrolliert den Erfolg.
- Bei Neigung zu Bauchwassersucht (Aszites) : Beschränkung der Flüssigkeitszufuhr auf 1,2 bis 1,5 Liter / Tag (der Arzt muss dies individuell festlegen) und ggf. salzarme oder salzkontrollierte Kost (je nach Stadium).
- Bei Blutungsneigung aus Krampfadern der Speiseröhre (Ösophagusvarizenblutung) Vermeidung von allen Anstrengungen mit Bauchpresse, da sie den Druck in den Blutgefäßen der Speiseröhre erhöht, was ein erhöhtes Risiko einer Ösophagusvarizenblutung bedingt.
- Diätetische Maßnahmen: Die Ernährung sollte dem Stadium der Leberzirrhose angepasst werden
→ Dazu siehe unter Ernährung bei Leberzirrhose und Ernährung bei Lebererkrankungen.
Verweise
LEBERZIRRHOSE – VERSTÄNDLICH
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