Ein Gallenblasenhydrops bezeichnet eine stark gefüllte, prall gespannte Gallenblase, die sich oft als Vorwölbung im rechten Oberbauch zeigt. Er entsteht, wenn die Galle nicht mehr richtig abfließen kann – meist durch eine Verengung oder einen Verschluss des Gallengangs.
Schlagwort: Verschlussikterus
Cholelithiasis – Gallensteine
Cholelithiasis bedeutet Gallensteine in der Gallenblase und/oder den Gallenwegen. Gallensteine in der Gallenblase (Cholezystolithiasis) sind häufig symptomlos und verursachen kein „Leiden“. Nur etwa 20 % der Betroffenen bekommen in ihrem Leben Beschwerden.
Obstruktive Cholestase
Obstruktive Cholestase bedeutet Stillstand (Stase) der Galle durch eine Verengung oder einen Verschluss (Obstruktion) der Gallenwege. Häufige Ursachen sind Gallensteine und ein Tumor.
Papillenkarzinom
Als Papillenkarzinom wird ein Krebs (Karzinom) an der Einmündungsstelle des Gallengangs in den Zwölffingerdarm (Krebs an der Papilla Vateri) bezeichnet. Es sind ampulläre Karzinome, die sich meist durch einen frühzeitigen Verschluss des Gallengangs und eine Gelbsucht bemerkbar machen.
Verschlussikterus
Verschlussikterus bedeutet Gelbsucht (Ikterus), bedingt durch einen Rückstau der Galle infolge eines Abflusshindernisses. Er ist das klinisch sichtbare Stadium einer obstruktiven Cholestase. Häufig ist ein Gallenstein oder ein Tumor die Ursache.
Verschlussikterus
Verschlussikterus (med.: obstruktive Cholestase) bedeutet Gelbsucht durch Rückstau der Galle infolge eines Abflusshindernisses. Er macht sich zunächst durch gelbe Augen (Gelbverfärbung der Skleren, Sklerenikterus) und bei stärkerer Ausprägung auch der Haut bemerkbar.
Courvoisier´sches Zeichen
Als Courvoisier´sches Zeichen wird eine schmerzlose pralle Vorwölbung der Bauchhaut unterhalb des rechten Rippenbogens bezeichnet, wenn sie einer gestauten Gallenblase zugeordnet werden kann.
Papillitis stenosans
Papillitis stenosans bedeutet narbige Verengung der Papilla Vateri, also der Einmündungsstelle des gemeinsamen Ausführgangs von Galle und Pankreassekret.