Portale Hypertension

Milzvenenfluss bei Splenomegalie (Duplexsonographie)

Portale Hypertension bedeutet Pfortaderhochdruck. Sie tritt überwiegend in der Folge einer Leberzirrhose auf und kann zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Ein Pfortaderhochdruck (portale Hypertension) wird i. d. R. durch eine Vernarbung der Leber (Leberzirrhose) verursacht.

Komplikationen der Leberzirrhose

Ösophagusvarizen mit Blutungsstigmata (Gastroskopie)

Die Komplikationen der Leberzirrhose sind wegen der vielen zentralen Funktionen der Leber sehr vielfältig. Betroffen können die Stoffwechsel- und Entgiftungsfunktion, die Gallebildung und die Abwehrfunktion (Abwehr von Infektionen) der Leber sein.

Palmarerythem

Palmarerythem bei Leberzirrhose

Als Palmarerythem (engl.: red palms, palmar erythema) wird eine ausgeprägte Rötung der Handinnenflächen bezeichnet. Analog ist eine besondere Rötung der Fußsohlen ein Plantarerythem. Das Palmarerythem kann als klinisches Zeichen auf eine innere Erkrankung hinweisen. In den meisten Fällen tritt es im Zusammenhang mit einer Leberzirrhose auf.

Gastrointestinale Blutung bei Leberzirrhose

Ösophagusvarizen mit Blutungsstigmata (Gastroskopie)

Eine gastrointestinale Blutung bei Leberzirrhose kann wegen der Blutstauung in den Venen der Darmwand bei portaler Hypertension und zudem einer oftmals verringerten Blutstillungsfähigkeit (verminderte Gerinnungsparameter und Thrombozytenzahl) lebensbedrohlich sein. Blutungsquellen Als häufige Blutungsquellen kommen in Betracht und müssen abgeklärt werden: Ösophagusvarizen, Fundusvarizen, Magenschleimhauterosionen bei portaler hypertensiver Gastropathie, ektope Varizen im Gastrointestinaltrakt oder im Rektum (Rektalvarizen),… Gastrointestinale Blutung bei Leberzirrhose weiterlesen