Cholestaseenzyme

Teströhrchen, Reagenzglas

Cholestaseenzyme sind Enzyme, deren Aktivität im Blut bei Gallestau (Cholestase) erhöht ist. Sie gehören zu den Werten, die bei Leberkrankheiten bestimmt werden.

Ikterus

Sklerenikterus bei dekompensierter Leberzirrhose

Ikterus bedeutet Gelbsucht. Zugrunde liegt eine Ansammlung von Bilirubin, dem gelben Blutfarbstoff im Körper. Je nach Ausprägung erscheinen nur die Augen (Sklerenikterus) oder zudem die gesamte Haut gelb verfärbt (Hautikterus).

Verschlussikterus

Gestaute Gallenwege in der Leber (Sonographie)

Verschlussikterus (med.: obstruktive Cholestase) bedeutet Gelbsucht durch Rückstau der Galle infolge eines Abflusshindernisses. Er macht sich zunächst durch gelbe Augen (Gelbverfärbung der Skleren, Sklerenikterus) und bei stärkerer Ausprägung auch der Haut bemerkbar.

Bilirubin

Sklerenikterus bei dekompensierter Leberzirrhose

Bilirubin ist ein gelber Blutfarbstoff, der beim Abbau roter Blutkörperchen (aus dem Hämanteils des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin) hervorgeht. Es wird durch die Leber in die Galle ausgeschieden.

Gelbsucht

Sklerenikterus bei dekompensierter Leberzirrhose

Gelbsucht bedeutet Gelbverfärbung des Körpers. Sie beginnt im Augenweiß als Sklerenikterus. Ursachen können eine Lebererkrankung oder Blutzerfall sein.

Cholestaseparameter

Teströhrchen, Reagenzglas

Cholestaseparameter sind Laborwerte, die bei Gallestau (Cholestase) im Blut erhöht gefunden werden und zu seiner Diagnostik beitragen.

Cholestase in Bildern

Gestaute Gallenwege bei Verschlussikterus: Die Blutgefäße sind zur Abgrenzung farbcodiert. (Duplexsonographie)

Cholestase in Bildern ist eine Zusammenstellung von Befunden technischer Untersuchungen, wie sie bei einem Gallestau gefunden werden.

Courvoisier´sches Zeichen

Gallenblasenhydrops im Ultraschallbild

Als Courvoisier´sches Zeichen wird eine schmerzlose pralle Vorwölbung der Bauchhaut unterhalb des rechten Rippenbogens bezeichnet, wenn sie einer gestauten Gallenblase zugeordnet werden kann.

Hämolyse

Blut Erythrozyten

Hämolyse bedeutet Auflösung roter Blutkörperchen (Erythrozyten). Sie ist definiert durch eine Verkürzung der Erythrozytenüberlebenszeit auf unter 100 Tage. Die Hämolyse ist um so ausgeprägter, je kürzer die mittlere Überlebenszeit ist. Bei klinisch wirksamer Hämolyse reicht die Nachproduktion roter Blutkörperchen im Knochenmark nicht aus, ihre normale Anzahl im Blut aufrecht zu erhalten, und es kommt eine… Hämolyse weiterlesen

Hyperbilirubinämie

Sklerenikterus bei dekompensierter Leberzirrhose

Hyperbilirubinämie bedeutet erhöhte Konzentration an Bilirubin im Blut (< 1,2 mg/dl). Werte über 2,5 mg sind klinisch erkennbar.