Aquaretika

Medikamente Pillen Kapseln

Aquaretika sind Wasser treibende Mittel (Diuretika). Sie bewirken eine vermehrte Wasserausscheidung ohne einen direkten Einfluss auf die Ausscheidung von Elektrolyten auszuüben. Beispiele sind Tolvaptan (Samsca), Pecavaptan und Lixivaptan. Sie werden zu „Vaptanen“ zusammengefasst.

Furosemid

Medikamente

Furosemid ist ein Medikament zur Förderung der Urinproduktion. Es greift an der Stelle in der Niere an (Henle’sche Schleife), wo Natrium aus dem Primärharn in den Körper zurückgeholt (resorbiert) wird. Es gehört zu den Schleifendiuretika.

Tolvaptan

Medikamente Pillen Kapseln

Tolvaptan ist ein Medikament zur Behandlung einer Überwässerung des Körpers, die durch die Wirkung des Hormons Adiuretin zustande kommt. Es gehört zu der Gruppe der Aquaretika.

Spironolacton

Medikamente Pillen Kapseln

Spironolacton ist ein Aldosteron-Antagonist, der als Diuretikum wirkt. Als Mineralokortikoid-Antagonist blockiert es die Rezeptoren für Mineralokortikoide, damit speziell auch die Wirkung von Aldosteron. Ein weiterer Mineralokortikoid-Antagonist ist Eplerenon.

Diuretika

Niere (Schema)

Diuretika sind Medikamente zur Förderung der Urinproduktion. Sie fördern die Ausscheidung von Wasser und von nierenpflichtigen Stoffwechselprodukten (wie Kreatinin, Harnstoff und Harnsäure) aus dem Körper sowie von Fremdstoffen (Xenobiotika, wie Medikamenten und ihren Abbauprodukten).

Schleifendiuretika

Medikamente

Schleifendiuretika sind Diuretika (wassertreibende Medikamente), die in der Niere am aufsteigenden Schenkel der Henle´schen Schleife des Nephrons wirken. Sie werden zur Behandlung von Ödemen und Bauchwasser (Aszites) verwendet und können das Herz akut entlasten.

Thiazide

Medikamente

Thiazide sind Wasser treibende Mittel (Diuretika), die bei Herzinsuffizienz, Hypertonie, Ödemen und Ergüssen zur Ausschwemmung von Flüssigkeit eingesetzt werden. Bei erhöhten Nierenwerte ist Vorsicht geboten.

Kaliumsparende Diuretika

Medikamente

Kaliumsparende Diuretika sind Medikamente zur Steigerung der Urinproduktion ohne Erhöhung der Kaliumausscheidung.