Pathophysiologie und Pathobiochemie

Stoffwechsel Formeln

Die Pathophysiologie und Pathobiochemie von Vorgängen im gesunden und kranken Körper werden auf den hier zusammengestellten Seiten dargestellt.

Hämolyse

Blut Erythrozyten

Hämolyse bedeutet Auflösung roter Blutkörperchen (Erythrozyten). Sie ist definiert durch eine Verkürzung der Erythrozytenüberlebenszeit auf unter 100 Tage. Die Hämolyse ist um so ausgeprägter, je kürzer die mittlere Überlebenszeit ist. Bei klinisch wirksamer Hämolyse reicht die Nachproduktion roter Blutkörperchen im Knochenmark nicht aus, ihre normale Anzahl im Blut aufrecht zu erhalten, und es kommt eine… Hämolyse weiterlesen

Fruktoseintoleranz

Stoffwechsel Formeln

Fruktoseintoleranz bedeutet Unverträglichkeit von Fruchtzucker (Fruktose). Sie macht sich durch Bauchschmerzen und Symptome einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) nach Einnahme von Obst, Marmeladen und Süßstoffen bemerkbar.

Retikulozyten

Differenzialblutbild (Schema)

Retikulozyten sind kernlose Vorläuferzeller der Erythrozyten. Die in einer Spezialfärbung erkennbaren intrazellulären retikulären Muster sind ribosomale Reste der Erythroblasten (Normoblasten) ihrer Vorläuferzellen im Knochenmark. Bei einer normalen Zellmauserung gehen etwa 1% der Erythrozyten täglich zugrunde, ebensoviele werden als Retikulozyten nachgebildet. .

Akutes Nierenversagen

Nieren schematisch

Akutes Nierenversagen (ANV, akute Niereninsuffizienz, akute Nierenschädigung) bedeutet rasch auftretende Funktionsstörung der Nieren mit Anstieg der Nierenwerte im Blut. Der rasche Abfall der Nierenleistung betrifft vor allem die Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten und Giftstoffen

Neuritin

Neuritin ist ein neurotropes Protein, das vielfältige Wirkungen im Körper ausübt. Die erste bekannt gewordene Funktion betrifft den Schutz von Gehirn und Nervensystem. Inzwischen sind weitere zentrale Funktionen entdeckt worden.

Urolithiasis

Urogenitalsystem mit Nieren und Harnwegen

Urolithiasis bedeutet Harnsteine in den Nieren und harnableitenden Wegen (Ureter, Harnblase). Ca. 5 % der Bundesbürger erkranken im Laufe ihres Lebens an Harnsteinen. Männer doppelt so häufig wie Frauen. Rezidive treten in ca. 30 % der Fälle auf.

Gallensäuren

Taurocholsäure

Gallensäuren sind Stoffwechselprodukte der Leber. Sie werden aus Cholesterin gebildet und im Darm zur Fettverdauung und Fettresorption benötigt. Sie beeinflussen auf komplexe Weise den Energiehaushalt des Körpers.

Funktion der Magenschleimhaut

Schema des Magens

Die Funktion der Magenschleimhaut liegt hauptsächlich in der Sekretion von Magensaft. Zudem werden in ihr Hormone und Mediatorstoffe gebildet, die verschiedene Körperfunktionen beeinflussen.

Die Schilddrüse und ihre Funktion

Schilddüsenvergrößerung

Die Schilddrüse (Glandula thyroidea) ist eine lebenswichtige endokrine Drüse, die Hormone zur Regulierung des Stoffwechsels und zur Erregbarkeit des vegetativen Nervensystems produziert, immer im Sinne einer Steigerung des Grundumsatzes.