Schilddrüsenhormone sind T3 und T4 sowie fT3 und fT4. Calcitonin. Zu den Hormonen, die zur Schilddrüsendiagnostik dienen, gehört vor allem auch TSH, welches in der Hypophyse gebildet wird.
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Schilddrüsenhormone sind T3 und T4 sowie fT3 und fT4. Calcitonin. Zu den Hormonen, die zur Schilddrüsendiagnostik dienen, gehört vor allem auch TSH, welches in der Hypophyse gebildet wird.
Schilddrüsenwerte sind Laborwerte, die zur Diagnostik von Schilddrüsenerkrankungen dienen. Zu ihnen gehören folgende Parameter, wovon fT3, sowie fT4 und TSH als Schilddrüsenwerte im engeren Sinn gelten.
TSH ist die Abkürzung für Thyreoidea stimulierendes Hormon und entstammt dem Hypophysenvorderlappen (HVL). Es stimuliert die Schilddrüse (Glandula thyreoidea) zur Produktion und Bereitstellung von Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3).
Trijodthyronin (T3) entsteht durch Umwandlung (Konversion) aus Thyroxin (T4) in den Geweben des Körpers; nur ein kleiner Teil wird direkt von der Schilddrüse sezerniert. Der größte Teil des Gesamt-T3 (TT3) ist an Transportproteine im Blut gebunden; ein sehr kleiner Teil liegt frei vor (FT3), er ist hormonell erheblich (etwa 10-fach) aktiver als FT4. Indikationen fT3… Trijodthyronin, TT3 und FT3 weiterlesen
fT3 bedeutet freies Trijodthyronin (T3). Es entsteht durch Umwandlung aus dem Schilddrüsenhormon Thyroxin (T4) in den Geweben des Körpers; nur ein kleiner Teil wird direkt von der Schilddrüse sezerniert.
rT3 (reverses Trijodthyronin) wird als Laborparameter zur Diagnostik des Low-T3-Syndroms (Syndrom niedriger T3-Schilddrüsenwerte) verwendet. Es ist ein im Körper entstehendes Abbauprodukt des Schilddrüsenhormons L-Thyroxin.
Thyreoiditis (engl.: thyroiditis) ist die Fachbezeichnung für eine Entzündung der Schilddrüse. Die Schilddrüse ist eine Drüse am Hals unterhalb des Schildknorpels, die stoffwechselwirksame Hormone bildet. Als Schilddrüsenhormone werden vor allem Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) angesehen.
Die Schilddrüse (Glandula thyroidea) ist eine lebenswichtige endokrine Drüse, die Hormone zur Regulierung des Stoffwechsels und zur Erregbarkeit des vegetativen Nervensystems produziert, immer im Sinne einer Steigerung des Grundumsatzes.
Eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) kommt am häufigsten durch eine Entzündung der Schilddrüse (Morbus Basedow), durch einen hormonproduzierenden Schilddrüsenknoten oder durch eine Überdosierung von Schilddrüsenhormonen bei der Behandlung einer Schilddrüsenunterfunktion zustande.
fT4 bedeutet im Blut frei, d. h. nicht an ein Trägereiweiß gebunden vorliegendes Schilddrüsenhormon Thyroxin. Es wird zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion bestimmt.