Interleukin-6 (IL-6) ist ein Botenstoff und Entzündungsmediator, der von vielen Zelltypen produziert werden kann, insbesondere von Monozyten und Makrophagen, auch von Endothel- und Epithelzellen. Er wird in der Labordiagnostik auf zur Akutdiagnostik entzündlicher Prozesse und von Gefäßschädigungen verwendet.
Kategorie: Pathophysiologie
Medizinisches Kompendium
Das Medizinisches Kompendium bietet Wissen zu Krankheiten, Symptomen, ihrer Entstehung und Therapie aus den verschiedenen medizinischen Fachgebieten.
Albumin
Albumin wird in der Leber gebildet und dient als Transportprotein für Hormone, Fette, Stoffwechselprodukte und Medikamente. Es erhält den onkotischen Druck aufrecht.
Renin-Angiotensin-Aldosteron-System
Das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) ist ein Regulationssystem, welches den Blutdruck und das Blutvolumen aufrechterhält. Im Fall einer Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz) kann es jedoch kontraproduktiv wirken und das geschwächte Herz überlasten.
Plasmazellen
Plasmazellen sind rundkernige Zellen mit breitem Zytoplasma, die sich von B-Lymphozyten herleiten und in geringer Menge im Blut anzutreffen sind. Sie sind spezialisiert zur Bildung von Antikörpern und tragen damit wesentlich zur Immunantwort des Körpers auf einen Antigenkontakt bei.
Adipositas
Adipositas bedeutet starkes Übergewicht. Sie wird nach dem Body-Mass-Index (BMI) bemessen. Adipositas fördert die Entstehung von Krankheiten, so insbesondere degenerative Knochen- und Gelenkkrankheiten, Fettleber, Schlaganfall und Herzinfarkt.
Reflextachykardie und POTS
Reflextachykardie bedeutet Beschleunigung des Herzschlags mit dem Ziel, einen Blutdruckabfall durch vermehrte Herztätigkeit abzufangen. Eine Reflextachykardie kommt durch Gegenregulation des Sympathicus zustande. POTS ist eine besonders starke Ausprägung der Reflextachykardie.
Alpha-1-Antitrypsin
Alpha-1-Antitrypsin (AAT) ist ein Enzym, welches im Serum gemessen werden kann, und dessen angeborener Mangel zu schwerwiegenden Erkrankungen der Lungen und der Leber führt.
Gallensäureverlustsyndrom
Das Gallensäureverlustsyndrom ist durch vermehrte wässrige Durchfälle und eine vermehrte Darmmotilität gekennzeichnet. Es entsteht durch den toxischen Einfluss von Gallensäuren auf den Dickdarm.
Der Gastrointestinaltrakt
Der Gastrointestinaltrakt ist die Gesamtheit der Organe, die bei der Verdauung eine Rolle spielen. Zu ihnen gehören der Magendarmkanal und seine Anhangsdrüsen.