Bildgebende Untersuchungsmethoden des Dünndarms dienen der oft schwierigen Diagnostik von tiefer gelegenen Dünndarmabschnitten, die mit anderen Methoden nicht erreichbar sind.
Kategorie: Untersuchungen
Zur Erkennung einer Krankheit bedarf es einer Anamnese und meistens zusätzlicher Untersuchungsbefunde. Die Untersuchungen richten sich nach der Fragestellung. Man unterscheidet die körperliche Untersuchung und technische Untersuchungen. Die Befunde werden in einer Zusammenschau aller Informationen bezüglich möglicher Krankheiten interpretiert.
Ballonenteroskopie
Die Ballonenteroskopie ist eine Methode zur Besichtigung des oberen und mittleren bzw. unteren und mittleren Verdauungstrakts. Dazu verwendet wird ein überlanges Endoskop, welches zur Überwindung von Abwinkelungen im Dünndarmbereich die Technik aufblasbarer Ballone benutzt.
Pushenteroskopie
Die Pushenteroskopie ist eine Methode zur Besichtigung des oberen und mittleren Magendarmtrakts. Durch ein überlanges Endoskop erreicht man den mittleren Dünndarm.
Enteroklysma nach Sellink
Untersuchungsmethode Das Enteroklysma nach Sellink ist eine Röntgenuntersuchung des Dünndarms, bei der über eine orale Dünndarmsonde Kontrastmittel ins Duodenum gefüllt wird. Dies ermöglicht eine Untersuchung des gesamten Dünndarms ohne Überlagerung durch Kontrastmittel im Magen, wie sie bei der röntgenologischen „Magendarmpassage“, bei der das Kontrastmittel getrunken wird, zustande kommt. Beim Enteroklysma behindert der Magen nicht die… Enteroklysma nach Sellink weiterlesen
FMRI-Untersuchung
Eine FMRI-Untersuchung ist eine Untersuchungsmethode der Magnetresonanztomographie, mit der Gehirnfuntionen sichtbar gemacht werden können.
FMRI
fMRI bedeutet „funktionelles Magnetresonanz-Imaging“ (functional magnetic resonance imaging). Es ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung stoffwechselaktiver Bezirke im Körper und speziell im Gehirn. Die Magnetresonanztomographie (MRT) ermöglicht durch Ausnutzung von Stoffwechselprodukten mit unterschiedlichen Kontrasten eine Lokalisation aktuell vermehrt aktiver Organbezirke.
Koronarangiographie
Die kathetergestützte Koronarangiographie (coronary angiography) stellt eine der wichtigsten Methoden in der Kardiologie dar. Es ist eine selektive Untersuchung der Herzkranzgefäße (Koronararterien) mit Röntgenkontrastmittel.
MRCP
MRCP bedeutet Magnetresonanzcholangiopancreatikographie. Es handelt sich um eine nichtinvasive Methode zur Darstellung der Ausführungsgangsysteme von Leber und Bauchspeicheldrüse (Pankreas) durch Magnetresonanztomographie (MRT). Sie ersetzt die rein diagnostische ERCP (endoskopische Darstellung der Ausführgänge von Leber und Bauchspeicheldrüse).
Psychometrische Tests
Psychometrische Tests dienen der Erkennung einer Enzephalopathie. Besonders bedeutsam sind sie zur Diagnostik einer minimalen hepatischen Enzephalopathie etwa bei einer Leberzirrhose, die bereits dann zu einer Erhöhung des Unfallrisikos führt, wenn im Gespräch noch keine Auffälligkeiten erkennbar sind (siehe hier). Beispiele sind der Liniennachfahrtest und der Zahlenverbindungstest (Number-Connection-Test). Auch das Rechnenlassen einfacher Aufgaben (100 –… Psychometrische Tests weiterlesen
Untersuchung der Nieren
Zur Untersuchung der Nieren und der Auswirkung von Nierenkrankheiten werden folgende Verfahren häufig angewendet: Untersuchung der Nierenfunktion: Cystatin C Harnstoff Harnsäure Kreatinin-Clearance Kreatinin Nierenwerte Urinuntersuchung – Urinbefund Untersuchung von Nierenform und -struktur: Computertomographie Magnetresonanztomographie Nierenpunktion Sonographie Untersuchung der Auswirkung von Nierenkrankheiten: Blutbild Erythropoetin Knochendichte Nierenwerte Renin Vitamin D Verweise Die Nieren Organe des Körpers MC… Untersuchung der Nieren weiterlesen