Pseudocholinesterase

Laboruntersuchungen
Laboruntersuchungen

Die Pseudocholinesterase (oft nur als Cholinesterase bezeichnet) ist ein Enzym, das in der Leber gebildet wird. Sie gehört zu den Syntheseleistungsparametern der Leber.

Klinische Bedeutung

Die enzymatische Aktivität der Pseudocholinesterase im Serum reflektiert die Syntheseleistungsfähigkeit der Leber. Bei schweren Lebererkrankungen sinkt sie deutlich ab.

Indikationen

Die Bestimmung der Aktivität des Enzyms kann bei folgenden Leberkrankheiten zur Bestimmung des Grads der Leberinsuffizienz hilfreich sein:

Normwerte

Der Normalbereich liegt bei 4.600 bis 11.000 U/l
Die Angaben der medizinischen Labore können je nach Bestimmungsmethode abweichen.

Bewertung

Die Hauptaussage betrifft erniedrigte Werte. Sie weisen auf eine Leberfunktionsstörung hin. Wegen der langen Halbwertszeit der Pseudocholinesterase von etwa 10 Tagen eignet sich die Bestimmung zum Verlauf chronischer Leberkrankheiten, nicht dagegen von akuten Verschlechterungen.


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Verweise

Dieser Beitrag ist Teil der Themenbereiche Leberzirrhose, Syntheseleistungsparameter der Leber, Laborwerte und Leberwerte.

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Letzte Aktualisierung von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt):
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Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Letzte medizinische Prüfung:

Studium in Freiburg und Wien, biochemische Forschung in Bochum, klinische Ausbildung und Forschung an Universitätsklinik Freiburg, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Habilitation in Freiburg. Chefarzt in Berlin und Frankfurt Oder. Im Ruhestand.

Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Studium in Freiburg und Wien, biochemische Forschung in Bochum, klinische Ausbildung und Forschung an Universitätsklinik Freiburg, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Habilitation in Freiburg. Chefarzt in Berlin und Frankfurt Oder. Im Ruhestand.