Thrombophilie

Thrombophilie bedeutet Neigung zu Thrombosen. In der Regel besteht dabei eine angeborene oder erworbene Koagulationsstörung wie beispielsweise ein AT3-Mangel, ein Protein-S-Mangel, ein Protein-C-Mangel oder ein nachweisbares Lupus Antikoagulans.

Protein C

Laboruntersuchungen

Protein C ist die Vorstufe eines Vitamin-K-abhängigen Enzyms (einer Serinprotease), das in der Leber gebildet wird und aktivierter Form (APC) die Blutgerinnung hemmt. Es zudem weitere Wirkungen: es regt die Neubildung von Blutgefäßen an und hat zudem zyto- und neuroprotektive Wirkungen.

Antikoagulanzien

Antikoagulanzien sind Medikamente, die die Blutgerinnbarkeit hemmen. Sie werden therapeutisch und prophylaktisch gegen Gerinnungskomplikationen wie Thrombosen und Embolien eingesetzt. Substanzgruppen Thrombozytenaggregationshemmer reduzieren das Risiko einer übermäßigen oder zu empfindlichen Bildung kleiner Gerinnsel aus Blutplättchen (Thrombozyten), die den ersten Schritt bei der Bildung großer Blutgerinnsel darstellen. Sie wirken am besten im arteriellen Bereich des Blutgefäßsystems und… Antikoagulanzien weiterlesen