GLP-1-Agonisten sind Medikamente, die wie das hormonähnliche GLP 1 (Glucagon like peptide 1) an dessen Rezeptoren wirken. Sie werden zur Behandlung des Typ-2-Diabetes und zunehmend auch zur begleitenden Behandlung von starkem Übergewicht verwendet.
Schlagwort: Prädiabetes
Gestörte Glukosetoleranz
Gestörte Glukosetoleranz bedeutet, dass der Körper auf eine Erhöhung des Blutzuckers nach Zufuhr von Kohlenhydraten (Test: durch einen Glukosetrunk) nicht genügend mit einer Gegenregulation zur Blutzuckersenkung reagiert.
Insulinresistenz – einfach erklärt
Insulinresistenz bedeutet mangelhafte Wirkung von Insulin an den Körperzellen. Um der nachlassenden Fähigkeit der Zellen, Insulin zu nutzen, entgegenzuwirken, wird zunächst reaktiv vermehrt Insulin gebildet.
Insulinresistenz
Als Insulinresistenz wird die herabgesetzte Fähigkeit der Körperzellen bezeichnet, auf Insulin so zu reagieren, dass der Blutzuckerspiegel sinkt.
Prädiabetes
Prädiabetes bedeutet Vorstufe einer Zuckerkrankheit. Sie ist gekennzeichnet durch eine eingeschränkte Glukosetoleranz und einen grenzwertigen Nüchternzucker.
Glukosetoleranz
Als Glukosetoleranz wird die Toleranz des Körpers gegenüber zugeführtem Traubenzucker (Glukose) bezeichnet. Ist sie niedriger als normal, droht die Entwicklung einer Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).
Diabetes Typ II – Kurzinfo
Der Diabetes Typ II ist eine Form der Zuckerkrankheit, die bei Erwachsenen auftritt. Er entsteht allmählich durch eine zunehmende Resistenz der Körperzellen gegen das Blutzucker-senkende Hormon Insulin („periphere Insulinresistenz“). Die Vorstufe eines Prädiabetes kann bereits durch spezielle Testmethoden (HbA1c, Blutzuckerbelastungstest) früh erkannt werden. Gefährdet sind vor allem Menschen mit einer familiären Diabetes-Belastung, ein „metabolisches Syndrom“,… Diabetes Typ II – Kurzinfo weiterlesen