Eine Infektion mit dem Varizella-Zoster-Virus (VZV) verursacht zunächst Windpocken. Die Viren erreichen die Nervenzellen des Rückenmarks, wo sie lange Zeit stumm verweilen können. Eine Reaktivierung des Virus führt zu einer Virusvermehrung, was in den von den betroffenen Neuronen innervierten Geweben zu einer Gürtelrose (Herpes zoster) führt.
Schlagwort: Gürtelrose
Herpes zoster
Herpes zoster bedeutet Gürtelrose; er wird medizinisch oft als „Zoster“ abgekürzt. Typisch sind aufblühende Herpes-Bläschen, die sich streng nur in einem umgrenzten Hautsegment entwickeln.
Gürtelrose
Definition Die Gürtelrose ist eine meist einseitige Ausbildung von entzündlichen kleinen Bläschen mit serösem und später blutigen Inhalt entlang eines Nervenversorgungsgebiets der Haut. Sie ist häufig im Rumpfbereich lokalisiert. Da die Rötung, Blasenbildung und Schmerzhaftigkeit auf einen schmalen Bereich begrenzt ist und wie der Abdruck eines Gürtels auf einer Körperhälfte wirkt, wird die Erkrankung als… Gürtelrose weiterlesen