Hypertonie bedeutet ein über das Normmaß erhöhter Blutdruck. Der normale Druck, der in den vom Herzen kommenden Adern (Arterien) herrscht, ist bereits relativ hoch. Denn das Blut muss durch die feinen Haargefäße (Kapillaren) gepresst werden, die die Organe und Gewebe des Körpers mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen, und die die Abbauprodukte des Stoffwechsels wieder aufnehmen.
Definitionen nach WHO:
- Grenzwerthypertonie 140/90 – 160/95 mm Hg,
- Hypertonie >160/95 mm Hg.
Bei Verdacht auf eine Hypertonie kann eine Langzeitblutdruckmessung die Diagnose klären helfen.
Ein über das normale Maß erhöhter Druck schädigt die Arterienwände, befördert die Entstehung einer Arteriosklerose und bewirkt auf Dauer Krankheiten, die prinzipiell alle Organe betreffen.
Besonders eingreifende Folgen sind eine Schädigung
- des Herzens mit den Folgen einer koronaren Herzkrankheit, eines Herzinfarkts, einer hypertonen Kardiomyopathie und einer Herzüberlastung,
- der Nieren mit den Folgen einer hypertonen Nephropathie mit Niereninsuffizienz und einer Verstärkung der Hypertone und
- des Gehirns mit den Folgen eines Schlaganfalls und einer Abnahme der kognitiven Leistungsfähigkeit.
Daher sollte einer Hypertonie frühzeitig entgegengewirkt werden. Um den Blutdruck effektiv und nachhaltig zu senken, ist zu beachten, welche Ursache ihm zugrunde liegt.
→ Siehe: Hypertonie und Bluthochdruck verständlich.
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Verweise
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