Die Pyelonephritis (PN, Nierenbeckenentzündung) ist eine bakterielle Entzündung des Nierenparenchyms und des Nierenbeckens und zählt zu den Harnwegsinfektionen.
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Die Pyelonephritis (PN, Nierenbeckenentzündung) ist eine bakterielle Entzündung des Nierenparenchyms und des Nierenbeckens und zählt zu den Harnwegsinfektionen.
Nephrotisches Syndrom bedeutet Verlust von großen Eiweißmengen (besonders von Albumin) über die Nieren, mit der Folge einer Hypoproteinämie (Proteinmangel im Blut) und der Bildung von Ödemen. Es ist meist verbunden mit erhöhten Blutfetten (Hyperlipidämie) und erhöhtem Blutdruck (Hypertonie).
Die renale Anämie ist eine Blutarmut, die am häufigsten bei chronischen Nierenkrankheiten auftritt und die Lebensqualität von Dialysepatienten erheblich einschränkt. Heute lässt sie sich durch Erythropoetin bzw. ESA relativ gut beherrschen.
Die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) gibt die Leistungsfähigkeit der Nieren bezüglich der Klärung des Bluts von ausscheidungspflichtigen Substanzen an. Gemessen wird die GFR meist durch Bestimmung der Creatinin-Clearance.
Hämolytisch urämisches Syndrom (HUS) bedeutet Blutzersetzung bei erheblicher Niereninsuffizienz mit Urämie. Es ist eine lebensbedrohliche Komplikation von Erkrankungen, die zu schweren Schäden der Nieren und der Blutkörperchen führen.
Erythrozyturie bedeutet Ausscheidung roter Blutkörperchen (Erythrozyten) mit dem Urin. Es wird die nur mikroskopisch erkennbare Erythrozyturie von der makroskopisch durch Rotfärbung des Urins erkennbaren Hämaturie unterschieden.
Nephritis bedeutet Nierenentzündung; sie ist eine entzündliche Erkrankung einer oder beider Nieren, die akut oder chronisch verlaufen kann.
Die Nephrologie befasst sich mit den Nieren und ihren Erkrankungen inkl. ihrer Diagnostik und Therapie. Im weiteren Sinne befasst sie sich auch mit den Auswirkungen von Nierenkrankheiten auf die Funktion anderer Organe und des gesamten Körpers.
Nierenwerte sind Laborwerte, die eine Aussage über die Nierenfunktion zulassen. Sie gehören zu den Basisparametern, die bei den meisten Krankheiten immer geprüft werden. Denn jede Einschränkung der Nierenfunktion hat Auswirkungen auf die Entgiftung körpereigener und körperfremder Substanzen, so auch auf die Ausscheidung von Medikamenten. Und sie regelt zusammen mit der Lunge das Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers.… Nierenwerte weiterlesen
Zur Untersuchung der Nieren und der Auswirkung von Nierenkrankheiten werden folgende Verfahren häufig angewendet: Laboruntersuchungen zur Nierenfunktion Nierenwerte Cystatin C Harnstoff Harnsäure Kreatinin-Clearance Kreatinin Urinuntersuchung – Urinbefund Proteinurie Mikroalbuminurie Erythrozyturie Untersuchung von Nierenform und -struktur Computertomographie Magnetresonanztomographie Nierenpunktion Sonographie Untersuchung der Auswirkung von Nierenkrankheiten: Blutbild Erythropoetin Hypertonie Knochendichte Nierenwerte Renin Vitamin D Ergänzende Informationen Die… Untersuchung der Nieren weiterlesen