Azathioprin ist ein Medikament, das insbesondere bei Autoimmunkrankheiten zur Ergänzung und zur Einsparung von Kortisonpräparaten eingesetzt wird.
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Medikamente, auch als Arzneimittel oder Pharmaka bezeichnet, sind einheitliche Stoffe tierischer, pflanzlicher oder chemisch-synthetischer Herkunft, die zur günstigen oder heilenden Beeinflussung von Körper oder Seele eingesetzt werden. Die Wirkstoffe werden je nach chemischer Verwandtschaft oder biologischer Wirkung in Gruppen eingeteilt.
Azathioprin ist ein Medikament, das insbesondere bei Autoimmunkrankheiten zur Ergänzung und zur Einsparung von Kortisonpräparaten eingesetzt wird.
Berberin ist eine gelbes pflanzliches Heilmittel, das aus verschiedenen Pflanzen, wie den Berberitzen oder Mahonien gewonnen werden kann. Es übt medizinische Wirkungen aus.
Aspirin (chemisch Acetylsalicylsäure, ASS), ist ein Medikament zur Behandlung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen sowie zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall. Beim akuten Herzinfarkt verringert es das Mortalitätsrisiko (Risiko zu sterben). ASS gehört zur Gruppe der „nichtsteroidalen antientzündlichen Substanzen“ (NSAIDs). Wirkungen Die Hauptwirkungen betreffen einen antientzündlichen (antiphlogistischen) Effekt: Fiebersenkung, einen antithrombotischen Effekt: Verhinderung der Aggregation… Aspirin weiterlesen
Irinotecan (Campto®) ist ein Medikament zur Chemotherapie von Krebs, insbesondere des Magendarmtrakts. Wirkmechanismus Irinotecan wirkt durch Hemmung der Topoisomerase 1 zytotoxisch. Es induziert Einzelstrangbrüche an der DNA, sodass die geordnete Zellteilung unterbrochen wird. Verwendung Als Monotherapeutikum ist Irinotecan von begrenztem Nutzen, was dem suboptimalen pharmakokinetischen Profil mit der raschen Elimintaion und der akuten Toxizität geschuldet… Irinotecan weiterlesen
Laquinimod (LAQ) ist ein immunmodulatorisches Medikament, das gegen entzündliche Prozesse wirksam ist und oral eingenommen werden kann. Wegen der schlechten Wasserlöslichkeit sind spezielle Applikationsformen und Verpackungen (z. B. in Mizellen) in Entwicklung.
Canakinumab ist ein menschlicher monoklonaler Antikörper, der gegen Entzündungsvorgänge im Körper wirkt. Es senkt die Entzündungsmarker im Blut.
Tofacitinib ist ein Medikament, welches die Behandlungsmöglichkeiten einer mittelschweren bis schweren rheumatoiden Arthritis und anderer Autoimmunkrankheiten, wie der Colitis ulcerosa, erweitert. Es kommt als Option in Betracht, wenn die Standardtherapie nicht anschlägt. Das Lymphom-Risiko scheint etwas erhöht zu sein.
Metamizol (Novaminsulfon, engl. auch dipyrone; Medikamente: z. B. Novalgin ®, Analgin®) ist ein altes und weit verbreitetes Medikament zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung. Ähnlich wie Paracetamol hat es den Vorteil, keine wesentlichen Nebenwirkungen am Magendarmkanal wie Gastritis, Übelkeit und Brechreiz aufzuweisen.
Ein Medikamentenschaden der Leber (medikamenteninduzierte Hepatopathie; engl.: idiosyncratic drug-induced liver injury, DILI) ist eine verhältnismäßig häufige Nebenwirkung. Neu verordnete Medikamente bedürfen einer Kontrolle der Verträglichkeit.
Spasmolytika sind Medikamente, die Verkrampfungen der glatten Muskulatur innerer Organe lösen. Ihre Hauptindikationsgebiete sind schmerzhafte Spasmen (Verkrampfungen) im Magendarmkanal, des Sphincter Oddi (Verschlussmuskel an der Einmündung der Gallenwege in den Dünndarm) und im Bereich der Harnwege.