HCC

Begriff HCC steht für hepatozelluläres Karzinom und bedeutet Leberkrebs. Das Risiko für ein HCC ist bei einer chronischen Leberentzündung (chronische Hepatitis)

HBV

Hepatitis-B-Virus (Schema)

HBV steht für Hepatitis-B-Virus (früher als Dane–Partikel bezeichnet). Es löst eine Leberentzündung (Hepatitis) aus, die in 5 – 10 % chronisch werden kann.

Australia-Antigen

Hepatitis B Viirus (Schema)

Das Australia-Antigen ist ein Protein, das von Blumberg (Baruch Samuel Blumberg, 1925-2011) im Blut Australischer Ureinwohner gefunden wurde, und das mit einer Form der infektiösen Hepatitis assoziiert ist. Es hat sich später als HBsAg herausgestellt.

HBsAg

HBsAg bedeutet „Hepatitis B surface Antigen“. Es wurde früher als Australia-Antigen bezeichnet und später als das Oberflächenantigen der Hepaptitis-B-Viren (HBV) identifiziert.

Aszites Pathogenese

Die Pathogenese (Entstehung) von Aszites (Bauchwassersucht) ist je nach Ursache differenziert zu betrachten. Das Wichtigste Kurzgefasst Die Aszites Pathogenese (Entstehung von Bauchwassersucht) ist je nach zugrunde liegender Erkrankung unterschiedlich: Bei einer Leberzirrhose als Ursache ist der Aszites klar bernsteinfarben. Es liegt eine Störung der Homöostase (Gleichgewicht) zwischen verschiedenen Faktoren zugrunde: erhöhter Druck in den Blutgefäßen… Aszites Pathogenese weiterlesen

Daclatasvir

Daclatasvir ist ein neues Therapieprinzip zur Behandlung der Hepatitis C. Wirkprinzip Daclatasvir hemmt ein Protein (NS5A), welches für die Vermehrung des Hepatitis C Virus (HCV) unabdingbar ist. Es gilt als das wirksamste Prinzip zur Hemmung der HCV-Replikation. Es wird angenommen, dass mit Daclatasvir die Möglichkeit einer PEG-INF-freien Therapie der Hepatitis C besteht [1]. Wirkung Eine… Daclatasvir weiterlesen

MR-Elastographie

Betonung der Leberläppchen bei einer Leberzorrhose durch Narbenzüge (Histologie)

Die MR-Elastographie ermöglicht eine Messung der Elastizität der Leber bei Einfluss von Scherkräften. Es werden von einem Applikator niederfrequente mechanische Wellen von ca 65 Hz erzeigt, die das Lebergewebe in Schwingung versetzen, deren Ausschlag und Verlauf mithilfe der Magnetresonanztomographie gemessen wird.