Malabsorption

Malabsorption bedeutet mangelhafte Resorption (Aufnahme) von Nahrungsbestandteilen im Darm durch die Schleimhaut – nicht mangelhafte Verdauung (Maldigestion). Malabsorption wie auch Maldigestion gehören zu den Ernährungsstörungen und führen, wie auch ein Mangel an Nahrungsmitteln, zu einer Mangelernährung und Unterernährung.

Ursachen und Differenzialdiagnosen

Ursächlich kommen verschiedene Erkrankungen in Frage, so vor allem

Abgrenzung zur Maldigestion

Eine Bauchspeicheldrüsenkrankheit mit mangelhafter Bildung von Verdauungsenzymen fällt nicht unter die Differenzialdiagnosen. Denn eine mangelhafte Bildung der in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildeten Verdauungsenzyme (v. a. Lipase, Amylase, Trypsin) führt zwar zu einer mangelhaften Verdauung (Maldigestion), nicht aber zu einer mangelhaften Reorption von Nahrungsbestandteilen (Malabsorption). Für den Körper hat dies jedoch denselben Effekt, zumindest für diejenigen Nahrungsbestandteile, die durch Pankreasenzyme im Darm aufgeschlossen werden müssen; es kommt zu einer Mangelernährung (siehe hier).


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Verweise

Letzte Aktualisierung von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt):

Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Approbation, Promotion Medizinische Fakultät Universität Freiburg, 3 Jahre Biochemische Forschung Universität Bochum, Klinische und experimentelle Forschung in Zusammenarbeit mit dem Biochemischen Institut der Naturwissenschaftlichen Fakultät Freiburg und dem Institut für Informatik Würzburg. Habilitation an der Medizinischen Klinik der Universität Freiburg. Chefarzt der DRK-Kliniken Berlin und am Klinikum Frankfurt (Oder). Veröffentlichungen in verschiedenen hochrangigen Peer-Review-Journals inkl. Hepatology, Artif Intell Med., J Lipid Res., Adv Enzyme Regul., Dtsch Med Wochenschr., Med Welt., Z Krebsforsch., Ultraschall Med.