Die essenzielle Thrombozythämie ist eine Erkrankung des Knochenmarks (eine myeloproliferative Erkrankung) und bedingt eine erhöhte Thrombose- und Embolieneigung. Paradoxerweise kann eine starke Thrombozytose mit einer erhöhten Blutungsneigung einhergehen. Patienten mit akutem Koronarsyndrom haben gehäuft eine Thrombozythämie. In der Schwangerschaft besteht ein deutlich erhöhtes Risiko für eine Fehlgeburt.
Schlagwort: Thromboseneigung
Homocystein
Homocystein ist ein Laborparameter, der im Blut bei unerklärter Thrombose und Embolie sowie bei frühzeitiger Arteriosklerose bestimmt wird. Es gilt als ein bedeutender Risikofaktor für diese Komplikationen.
Fibrinogen
Fibrinogen ist ein Gerinnungsfaktor (Faktor 1), der in der Leber gebildet und an das Blut abgegeben wird. Aus ihm entsteht durch Einwirkung von Thrombin Fibrin, welches bei Verletzungen der Gefäßabdichtung dient. Seine biologische Halbwertszeit beträgt 3 – 5 Tage.
Thromboseneigung
Thromboseneigung (Thrombophilie) bedeutet Neigung zu Blutgerinnseln. In der Regel besteht eine angeborene oder erworbene Störung der Gerinnbarkeit.