Glasgow Coma Scale (GCS)

Gehirn Querschnitt schematisch

Die Glasgow Coma Scale (GCS) wurde entwickelt, um die Beurteilung neurologisch gefährdeter Patienten (z. B. nach einem Schädel-Hirn-Trauma) bezüglich der Einschränkung ihres Bewusstseins zu standardisieren und um die Schwere, die Entwicklung und Prognose der Verletzung abschätzen und den Behandlungsplan individualisieren zu können.

Koma

Betonung der Leberläppchen bei einer Leberzorrhose durch Narbenzüge (Histologie)

Koma bedeutet tiefe Bewusstlosigkeit ohne Erweckbarkeit bedingt durch eine schwere Störung des Gehirns. Menschen in tiefem Koma bedürfen einer Intensivtherapie (meist inkl. Intubation und Beatmung) und -überwachung (i.d.R. auf einer Intensivstation). Ursachen Tiefe Bewusstlosigkeit kann durch eine Vielzahl von Ursachen ausgelöst werden. Die wichtigsten sind folgende: eine Stoffwechselstörung (metabolisches Koma), z. B. hypoglykämischer Schock bei schwerer… Koma weiterlesen

Apallisches Syndrom

Apallisches Syndrom bedeutet Koma ohne Großhirntätigkeit. Es ist der Zustand eines Komas, bei dem die Ebene des Bewusstseins durch Funktionsverlust des Großhirns ausgeschaltet ist. Es wird auch als Wachkoma bezeichnet, im Englichen „vegetative state„. Fehlt auch ein Rest des Bewusstseins, kann von einem „unresponsive wakefulness syndrome“ (UWS) gesprochen werden. Die im Stamm- und Zwischenhirn lokalisierten… Apallisches Syndrom weiterlesen