Ein toxischer Leberschaden ist eine dosisabhängige Leberschädigung durch Giftstoffe (Genussgifte, gewerbliche oder pflanzliche Gifte; auch Medikamente).
Alkoholische Fettleberhepatitis
Die alkoholische Fettleberhepatitis (äthyltoxische Steatohepatitis) ist ein relativ häufiges Krankheitsbild, das durch vermehrten Alkoholgenuss zustande kommt. Alkohol in größeren Mengen führt zu einer Leberverfettung, und die Fetteinlagerung fördert eine Entzündung der Leber.
Diabetes Typ I
Der Diabetes Typ I ist eine autoimmunologisch bedingte Form der Zuckerkrankheit, die schon bei Kindern und Jugendlichen auftritt und insulinpflichtig ist. Weiterleitung nach: Typ-1-Diabetes
FT4
fT4 bedeutet im Blut frei, d. h. nicht an ein Trägereiweiß gebunden vorliegendes Schilddrüsenhormon Thyroxin. Es wird zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion bestimmt.
Angiotensin-Rezeptorblocker
Angiotensin-Rezeptorblocker (AT1-Blocker) sind Medikamente zur Blockade des Rezeptors (Subtyp 1) für Angiotensin II (siehe hier). Sie werden zur Blutdrucksenkung und Herzentlastung sowie zum Nierenschutz bei Zuckerkrankheit eingesetzt.
Hämoptyse
Hämoptyse bedeutet Bluthusten, wobei meist Aushusten von blutig tingiertem Sputum, seltener von reinem Blut gemeint ist, das als Hämoptoe bezeichnet wird. Die Begriffe werden jedoch in der Praxis oft nicht klar getrennt.
Dikroter Puls
Dikroter Puls nennt man die Doppelgipfligkeit durch betonte Dikrotie (Dikrotie = doppelter Schlag). Er ist bei jüngeren Menschen nachweisbar.
Pulsus filiformis
Bedingt ist der Pulsus filiformis durch eine Kreislaufzentralisation. Reflektorisch versucht der Körper, den Blutdruck durch Beschleunigung der Herzfrequenz und Verengung der peripheren kleinen Blutgefäße (Ausnahme septischer Schock) zu erhöhen.
Pulsstatus
Der Pulsstatus gehört zur klinischen Untersuchung und gibt Hinweise auf die Funktion des Herzens und den Kreislaufzustand.
Lähmung
Lähmung bedeutet Unvermögen, bestimmte Muskelgruppen zu bewegen. Eine unvollständige Lähmung besteht in der Schwäche einer Muskelgruppe.