Hämatemesis

Symptome Befunde Schema
Symptome

Hämatemesis bedeutet Bluterbrechen.

Herkunft

In der Regel stammt die Blutung aus dem oberen Magendarmkanal.

Wenn keine Blutungsquelle im oberen Magendarmtrakt gefunden werden kann, muss an folgende Ursachen gedacht werden:

  • Nasenbluten bzw. eine Blutung im hinteren Nasenrachenraum, bei dem Blut in den Magen gelangt und dann erbrochen wird.
  • Ulcus Dieulafoy: siehe hier.

Diagnostik

Die Diagnostik bei Haematemesis bezieht sich auf die Lokalisation der Blutung und damit auf die mögliche endoskopische Zugänglichkeit für eine Therapie sowie auf die Ursache.

Endoskopie

  • zur Lokalisationsdiagnostik und ggf. auch
  • zur Therapie (Blutstillung z. B. durch Unterspritzung, Clippung eines Gefäßstumpfs oder – bei Ösophagusvarizen – Gummibandligatur).

Die weitere Diagnostik bezieht sich auf die Ursache der Blutung. Es muss festgestellt werden, ob eine portale Hypertension (Ultraschall der Leber und der Pfortader) oder eine Gerinnungsstörung (Bestimmung der Gerinnungswerte) vorliegt.

→ Mehr dazu siehe hier.


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Verweis

Weiteres

Letzte Aktualisierung von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt):

Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Approbation, Promotion Medizinische Fakultät Universität Freiburg, 3 Jahre Biochemische Forschung Universität Bochum, Klinische und experimentelle Forschung in Zusammenarbeit mit dem Biochemischen Institut der Naturwissenschaftlichen Fakultät Freiburg und dem Institut für Informatik Würzburg. Habilitation an der Medizinischen Klinik der Universität Freiburg. Chefarzt der DRK-Kliniken Berlin und am Klinikum Frankfurt (Oder). Veröffentlichungen in verschiedenen hochrangigen Peer-Review-Journals inkl. Hepatology, Artif Intell Med., J Lipid Res., Adv Enzyme Regul., Dtsch Med Wochenschr., Med Welt., Z Krebsforsch., Ultraschall Med.