Herzrhythmusstörung

Herz schematisch

Als Herzrhythmusstörung (engl.: cardiac arrhythmia) werden Störungen der Herzfrequenz (ein nicht situationsgerechter schneller oder langsamer Herzschlag, Tachykardie oder Bradykardie) sowie ein unregelmäßiger Herzschlag bezeichnet.

Kardiovaskuläre Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Schema

Kardiovaskuläre Erkrankungen sind eine führende Todesursache weltweit. Sie umfassen eine Reihe von Gefäßerkrankungen, wobei in westlichen Ländern die koronare Herzkrankheit mit Angina pectoris und Herzinfarkt und der Schlaganfall ganz im Vordergrund stehen. Im engeren Sinn versteht man darunter solche Krankheiten, die sich prinzipiell sowohl am Herzen als auch an anderen Gefäßgebieten des Körpers manifestieren können.… Kardiovaskuläre Erkrankungen weiterlesen

Adenosin

Stoffwechsel Formeln

Adenosin ist aus mehreren Gründen interessant: Es spielt im Energiestoffwechsel des Körpers eine herausragende Rolle, dient als Antiarrhythmikum der Behandlung von Herzrhythmusstörungen und spielt zudem eine Rolle im Schmerzmanagement des Körpers. Adenosinrezeptoren können perspektivisch Ziel einer neuen Option zur Schmerzbekämpfung werden. Es werden Medikamente entwickelt, die auf die verschiedenen Wirkungen zugeschnitten sind und länger wirken… Adenosin weiterlesen

Torsade-de pointes-Tachykardie

Torsade-de pointes-Tachykardie (EKG)

Die Torsade-de pointes-Tachykardie ist ein besonderer Typ einer Ventrikeltachykardie und gehört zu den malignen Herzrhythmusstörungen. Im EKG zeigen sich rasch aufeinander folgende polymorphe QRS-Komplexe, die in ihrer Amplitude wellenförmig an- und abschwellen.

Bradykardie

Elektrokardiogramm (EKG)

Bradykardie bedeutet zu langsamer Herzschlag. Was zu langsam bedeutet, ist individuell unterschiedlich. Üblicherweise werden Herzfrequenzen unter 60/Minute als gering bradykard und unter 40/Minute als stark bradykard angesehen.

Auskultation des Herzens

Stethoskop, Blutdruckmessung, Auskultation (shutterstock)

Die Auskultation des Herzens ist eine klinische Untersuchungsmethode und dient der Beurteilung der Herzklappen, des Herzbeutels und von Herzfehlern. Geachtet wird dabei auf Art und Lautstärke von Herztönen und Herzgeräuschen sowie auf den Rhythmus und die Frequenz der Herzaktionen.