Als Sphincter-Oddi-Dysfunktion (SOD) wird eine Fehlfunktion des Schließmuskels am Ende des Gallengangs mit Tendenz zur Verkrampfung bezeichnet.
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Zu den Krankheiten der Gallenwege zählen Entzündungen und Tumore der kleinen und der großen Gallengänge sowie der Gallenblase. Eine Besonderheit sind die Krankheiten, die durch Gallensteine ausgelöst werden.
Als Sphincter-Oddi-Dysfunktion (SOD) wird eine Fehlfunktion des Schließmuskels am Ende des Gallengangs mit Tendenz zur Verkrampfung bezeichnet.
Das Mirizzi-Syndrom ist charakterisiert durch einen Gallestau (Cholestase), der durch Druck eines im Ausführgang der Gallenblase (Ductus cysticus) gelegenen Steins auf den benachbarten ableitenden Gallengang (Ductus hepaticus) zustande kommt.
Choledocholithiasis bedeuet Gallenstein(e) im gemeinsamen Gallenausführgang (Ductus hepatocholedochus). Sie können schwerwiegende Komplikationen hervorrufen und sollten daher entfernt werden.
Cholangiokarzinom bedeutet Krebs der Gallenwege. Es wird auch als Gallenwegskarzinom, cholangioläres Karzinom oder cholangiozelluläres Karzinom (CCC, gelegentlich auch CCA) bezeichnet. Je nach Lokalisation werden verschiedene Typen unterschieden.
Die akute Cholezystitis ist eine akut auftretende Entzündung der Gallenblase.Sie ist meistens bedingt durch einen Steinverschluss des Gallenblasenausführgangs und sollte rasch einer Operation zufeführt werden.
Hypokinesie der Gallenblase bedeutet verminderte Kontraktionsbereitschaft der Gallenblase. Sie ist eine Form einer Dyskinesie der Gallenblase und fördert die Entstehung von Gallensteinen.
Chronische Cholangitis bedeutet langwieriger Verlauf einer Entzündung der Gallenwege. Wenn eine Entzündung der Gallenwege länger als 6 Monate andauert, wird sie als chronisch eingestuft.
Leberzysten sind flüssigkeitsgefüllte Räume, bei denen in der Sonographie eine Grenzmembran nicht erkennbar ist. Sie sind meist harmlos und wachsen langsam.
Cholestase in Bildern ist eine Zusammenstellung von Befunden technischer Untersuchungen, wie sie bei einem Gallestau gefunden werden.
Als Courvoisier´sches Zeichen wird eine schmerzlose pralle Vorwölbung der Bauchhaut unterhalb des rechten Rippenbogens bezeichnet, wenn sie einer gestauten Gallenblase zugeordnet werden kann.