Mastopathie

Brustkrebs Mammographie
Mammographie: präoperative Drahtmarkierung einer auffälligen Stelle

Mastopathie ist die zusammenfassende Beschreibung pathologischer (aber nicht krebsartiger) Veränderungen der Brustdrüsen, die nicht altersgemäß sind. Dazu gehören degenerative, zystische oder proliferative Veränderungen.

Entstehung

Einer Mastopathie liegen häufig hormonelle Fehlregulationen zugrunde, wie ein verändertes Gleichgewicht zwischen den Sexualhormonen Östrogenen und Progesteron, eine Hyperprolaktinämie oder ein zu hoher Androgenspiegel. Gelegentlich kann auch eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) vorliegen, die mit einer Mastopathie assoziiert ist. 1

Das polyzystische-Ovar-Syndrom (PCOS) ist mit einer Häufung einer fibrozystischen Mastopathie (gutartige, oft schmerzende Knoten in der Brust) verbunden 2. Gutartige Veränderungen können – speziell bei familiärer Krebsbelastung – mit einem Risiko für Brustkrebs assoziiert sein 3

Symptomatik

Bei einer Mastopathie findet sich eine uneinheitliche Ausprägung verschiedener Befunde und Symptome:

Diagnostik

Schmerzhafte Knoten in der Brust sind Anlass zu einer weiteren Diagnostik (z. B. Mammographie, Ultraschall der Brust, Bestimmung der Hormonwerte: Östrogene, Progesteron, Prolaktin).

Differenzialdiagnostik

Auch eine Umgebungsdiagnostik zum Ausschluss anderer Krankheiten mit verwechselbarer Symptomatik kann erforderlich sein. Dazu können gehören:


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Verweise

Weiteres

  1. Zentralbl Gynakol. 1997;119 Suppl 2:54-8.[]
  2. Int J Reprod Biomed. 2025 Dec 3;23(10):815-826. doi: 10.18502/ijrm.v23i10.20315[]
  3. J Cancer Res Clin Oncol. 2011 Jul;137(7):1053-60. doi: 10.1007/s00432-011-0979-z[]